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Lead flat, 2019,
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Charred Wood, 2018, verkohlte
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Graphite, 2018, Grafit Folie,
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Shellac, 2018,
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GlassRods, 2017,
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PVC 5, 2015, Weich PVC, 50 x
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Mosaic#Acrylic Glass 2,2015,
1988 geboren in Pawlodar, Kasachstan
AUSBILDUNG
2009-2015 Akadamie der Bildenden Künste München
2009-2011 Klasse Prof. Anke Doberauer, Akadamie der Bildenden Künste München
2012-2015 Klasse Prof. Herman Pitz, Akadamie der Bildenden Künste München
2015 Diplom

AUSSTELLUNGEN
2013 AABER Awards, München (D)
2013 Wasserturm 39, Aubing (D)
2013 Ponyhof Artclub, München (D)
2013 "Muse", Galerie Stephan Stumpf, München (D)
2013 Artemis Group, München (D)
2014 "Shades of Black", artplosiv gallery Freiburg (D)
2014 Art Fair Cologne, Köln (D)
2014 Galerie Kunsthandeln, München (D)
2014 Galerie Börgmann, Mönchengladbach (D)
2014 Art Muc, München (D)
2015 Art Fair Cologne, Köln (D)
2015 "Diplom 2015", Akademie der Bildenden Künste München (D)
2016 "Julia Schewalie", artplosiv gallery München (D)
2016 Städtische Galerie Eichenmüllerhaus, Lemgo (D)
2016 "Space Between", The Stone Space, London (GB)
2017 Galerie Rundgaenger, Frankfurt am Main (D)
2017 "Sommergalerie @ Praterinsel", Mixed Munich Arts & Kunsthandel Anne Uhrlandt, München (D)
2017 Offene Ateliertage Domagkpark, München (D)
2017 "Blick Fang", Kunsthaus Kaufbeuren (D)
2017 "TEXTIL MATTERS / TEXTI GEDACHT", MaximiliansForum München (D)
2017 "Girls Stuff", Lachenmann Art, Konstanz (D)
2018 G.A.S-Station Berlin (D)
2018 "Blick Fang", Kunsthaus Kaufbeuren (D)
2019 Kunst Block Balve, München (D)
2019 Schafhof Freising (D)
2019 Galeria Propaganda, Warszawa (PL)
2019 Atmosphären, Galerie Filser & Gräf, München (D)

SAMMLUNGEN/ STIPENDIEN / AUSZEICHNUNGEN
2017 Ankauf durch die Bayrische Staatsgemäldesammlung
2018 Kunst-Förderpreis 2018 des Kunstvereins Aichach (D)
2018 Centre of polish sculpture in Oronsko, Arbeitsstipendium (PL)

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Für die Künstlerin Julia Schewalie (*1988 Pawlodar, Kasachstan) ist insbesondere die Reflexion von Licht auf farbneutralen Oberflächen von Interesse. Sie arbeitet dabei mit verschiedenen Materialien und Stoffen wie u.a. Nylon, Acrylglas, Bleistiftminen, Schellack, PVC oder verkohlten Holzstäben und sortiert, (de)konstruiert, ordnet und komponiert damit ihre Bildkonstellationen und hebt durch diesen kreativen Verarbeitungsprozess die Materialien in die Sphären der Kunst. Die Lichtspiegelungen und Reflexionen in ihren Arbeiten beziehen stets den Raum mit ein, dadurch verändern sich die Werke ununterbrochen und kennen keinen festen Zustand. Als Betrachter ist man fasziniert vom diesem Wechselspiel der Wahrnehmung.
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ATMOSPHÄREN

Xenia Fumbarev | Carolin Israel | Julia Schewalie

Vernissage:
Freitag, 15. November 2019 um 18:00 Uhr
Ausstellung:
Sa, 16. November 2019 bis Sa, 18. Januar 2020
Ausstellungsort:
Galerie Filser & Gräf | Neuturmstr.2 | 80331 München



„Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.“ — Claude Monet 



Die drei Künstlerinnen Carolin Israel, Xenia Fumbarev und Julia Schewalie erschaffen mit ihrer Kunst unterschiedliche Atmosphären, die uns in ihren Bann ziehen. Sie wecken vergessene Erinnerungen, Gefühle und Stärken in uns. Sie lösen uns von dem Rationalen und geben uns einen Raum für das Immaterielle – wir müssen es nur zulassen.
Die farbenstarken Bildwelten der Künstlerin Carolin Israel (*1990, Chemnitz) üben eine große Anziehungskraft aus. In ihren abstrakten Farbathmosphären und Kompositionen sind gegenständliche, realistische Fragmente gestreut und interagieren miteinander und spielen mit dem immerwährenden Zwiespalt zwischen Mythos und Logos, Fühlen und Denken. Diese Klarheit in der Unklarheit macht die Faszination ihrer Arbeiten aus, die so eine eigene Aura entwickeln.
Ein Gegen -wie Ruhepol bilden die Werke der Künstlerin Xenia Fumbarev (*1986, Kiew, Ukraine). Sie arbeitet an der Schnittstelle von Fotografie, Skulptur und Malerei. Fassadenbilder werden auf Betonplatten im Siebdruckverfahren hergestellt. Diese Fotos enthalten mehrere visuelle Elemente: Schatten, die auf die Fassaden geworfen werden, oder Texturen der Wände selbst. Zarte Motive treffen auf Rohstoffe, flüchtige Momente auf monolithischen Beton. Fumbarevs Werke strahlen dadurch eine Art „Geistigkeit“ aus. In der mythologischen Vorstellung und in vielen Volksglauben wird durch den Schatten das innere seelische Wesen des Menschen und der Atmosphäre sichtbar gemacht.
Für die Künstlerin Julia Schewalie (*1988 Pawlodar, Kasachstan, SU) ist insbesondere die Reflexion von Licht auf farbneutralen Oberflächen von Interesse. Sie arbeitet dabei mit verschiedenen Materialien und Stoffen wie u.a. Nylon, Schellack oder verkohltem Holz und sortiert, (de)konstruiert, ordnet und komponiert damit ihre Bildkonstellationen und hebt durch diesen kreativen Verarbeitungsprozess die Materialien in die Sphären der Kunst. Die Lichtspiegelungen und Reflexionen in ihren Arbeiten beziehen stets den Raum mit ein, dadurch verändern sich die Werke ununterbrochen und kennen keinen festen Zustand. Als Betrachter ist man fasziniert vom diesem Wechselspiel der Wahrnehmung.

So strahlen die Werke dieser drei Künstlerinnen eine besondere Atmosphäre aus und erzeugen einen Raum der Kontemplation, Energie und Emotion, den es zu entdecken gilt

Bildangaben:

Titelbild links:
Xenia Fumbarev, 2019, ohne Titel, Siebdruck auf Beton, 50 x 35 x 2,5 cm
Titelbild mitte:
Carolin Israel, 2018, Felicitas, Acryl auf Papier, 100 x 70 cm
Titelbild rechts:
Julia Schewalie, 2019, Charred Wood, verkohlte Holzstäbchen auf Holz, Alu-Rahmen, 50 x 40 cm; photo: Kilian Blees