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FRAU oil on canvas 150 x 120
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SD-Card_back & front, each 50
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Freunde_2, 2016 acrylic and
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series 4 Disketten, various
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VHS, 120 x 210 cm, oil and
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Metal_1-5, 5 series, various
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4 Series - Geste 1-4, various
Kurzbiografie
1988

geboren in Flensburg, Deutschland


2009 - 2015

Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschüler Eberhard Havekost


2014-2015

Akademie der Bildenden Künste Wien, Meisterklasse Erwin Bohatsch


2010-2014

Philosophiestudium an der Universität Duisburg-Essen



Collections
JULIA STOSCHEK COLLECTION, Düsseldorf

HOTEL MAGDAS & AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE, Wien

HENKEL COLLECTION, Düsseldorf

DR. HANS-WERNER DILDEI FOUNDATION, Oberursel

ARTOTHEK KUNSTHAUS, Mettmann

Einzelausstellungen
2019

Thorben Eggers - Solo Show "Oberflächenwechsel", Galerie Filser & Gräf, München


2015

Panel Discussion, Kunstakademie Düsseldorf
Thorben Eggers - ein Abend von Mads Westrup, Wien


2012

„Artifizielle Authentizität”, Kunsthaus Mettmann, Mettmann


2010

„Identitäten”, Produzentengalerie Juliane Hundertmark, Berlin



Gruppenausstellungen
2019

Shaped Figures, Kunstverein Mönchengladbach MMIII


2018

RBC - Artist Exhibition, Gerresheimer Kulturbahnhof, Düsseldorf
ICEP Charity Auction, Bank Austria Forum, Wien
Plié, Pole Land, Düsseldorf
Florale Transformationen II Krefelder Kunstverein


2017

Klein?, No Cube, Münster
Neue Gesichter, Galerie Rundgænger, Frankfurt am Main


2016

Transfer Protocol, IRL Gallery, Cincinnati Ohio USA
Basically, Kunsthaus Freiburg L6, Freiburg
Düsseldorf:trifft:Wien, Kunstraum SUPER Catalogue, Wien


2015

Reproduktives Entwerfen - Lieblingsbilder, Haus No.1, Berlin
Devouring Ghost, Weltkunstzimmer, Düsseldorf
SUPER Edition #3, SUPER Vienna AT & Selecto Planta Baja, Los Angeles USA
Full Resolution, Kunstverein Leverkusen Schloss Morsbroich
Silberrücken, Galerie Felix RIngel, Düsseldorf


2013

„An Tagen wie diesen", Galerie Filser & Gräf, München
„Fludium", Art in Business - Greisbach, Düsseldorf
„Auktion der lange Nacht der Museen Düsseldorf - Versteigerung Ernst & Young, Christies“,
K20 - Kunstammlung des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
„Pfälzische Sezession - Kunstpreis 2013“, Kunstverein Pfälzische Sezession, Neustadt (Pfalz)
„Augenfällig - Studenten des Akademie Rundgangs“, BBK Forum Düsseldorf, Düsseldorf
„Blick hinter die Kulissen“, Ausstellung des Max Ernst Stipendiums, Rathaus Brühl, Brühl


2012

„Follow Up 2012 - Aktuelle Positionen aus dem Rundgang der Düsseldorfer
Akademie”, PricewaterhouseCoopers AG, Düsseldorf


2011

„Neurologische Unreife“, Galerie Gebr.Lehmann, Dresden


2010

„Le regle du jeu” – the forgotten bar, Galerie im Regierungsviertel, Berlin


2009

„Dorf Eigen Art“, Junge Kunst in alten Häusern, Oelhausen/Kassel
„Förderpreis-Ausstellung”, Galerie im Malzhaus, Plauen
„Sonderausstellung e.o Plauen Sonderpreis”, Galerie der Sparkasse im Vogtland im Komturhof, Plauen



Auszeichnungen / Stipendien
2013

Stipendium Dr. Hans-Werner Dildei Stiftung


2009

e.o Plauen Sonderpreis für Handzeichnungen, Kunstverein Plauen
Auszeichnung Zivilkunstpreis






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Künstlerstatement

Mein künstlerisches Interesse liegt in der Untersuchung medialer Vorbilder. So basieren meine Arbeiten auf fotografische Vorlagen (meist Modefotografien), die selbst schon Gegenstand digitaler Bearbeitung sind. Die propagandistische Vermittlung klassischer Schönheitsideale, der Glamour und globalisierter Lifestyle bestimmen das Erscheinungsbild jener Bildträger. Der in Szene gesetzte Gegenstand / das beworbene Produkt präsentiert vom Model ist Platzhalter für Träume und determiniert das Bild in Hinblick auf Geltung und Komposition. Doch was passiert mit dem Bild, wenn das Wichtigste – Der Gegenstand Werbungdes Models - weggenommen wird?

Ich verstehe Bilder als ein Aufbaukomplex verschiedener Ebenen. Dabei interessiere ich mich vorrangig für den Hintergrund und nicht den Vordergrund. Die Bearbeitung und Hinterfragung von verschiedenen Ebenen im Bild durchzieht meine künstlerische Arbeit als Schwerpunkt. Ich lege abstrakte Ebenen über eine Fläche oder hole abstrakte Gebilde aus der Fläche heraus. In einigen Bereichen spiele ich mich vermeintlichen Fehlern oder Störfaktoren, um mein Eingreifen in das Bild deutlich zu machen. Bei einigen Bildern vermeide ich einen zusätzlichen Eingriff, wobei das Bild sich selbst inhaltlich auflädt und die selbst Frage stellt: Was ist real? Was ist inszeniert?

Meine Bilder sollen visuelle Unzulänglichkeiten mit träumerischen Phantasien verbinden. Es geht mir immer um eine Bewegung „im Bild“. Auf der einen Seite laden abstrakte Bilder dazu ein, sprichwörtlich in das Bild abzutauschen und eigene Assoziationen zu verknüpfen – man bewegt sich also in das Bild hinein. Auf der anderen Seite wird der Betrachter wieder rausgeworfen, aufgrund der Störquellen im Bild, die jene Oberflächlichkeit des Bildträger betonen, oder aufgrund des glatten Farbauftrages, der genauso perfekt anmuten soll wie jene Oberfläche eines Werbeprospektes.
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"Oberflächenwechsel" - Thorben Eggers

Vernissage:
Freitag, 10. Mai 2019 um 18:00 Uhr
Ausstellung:
Sa, 11. Mai 2019 bis Fr, 21. Juni 2019
Ausstellungsort:
Galerie Filser & Gräf | Neuturmstr. 2 |  80331 München



„Alle Kunst ist zugleich Oberfläche und Symbol. Wer unter die Oberfläche dringt, tut es auf eigene Gefahr. Wer dem Symbol nachgeht, tut es auf eigene Gefahr. In Wahrheit spiegelt die Kunst den Betrachter und nicht das Leben.“ Oscar Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray, 1890.

Es freut uns, den Künstler Thorben Eggers mit einer vielfältigen Solo Show exklusiv in unserer Münchner Galerie zu präsentieren. Der Künstler, der 2015 sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschüler bei Prof. Eberhard Havekost abgeschlossen hat, setzt sich mit der Bedeutung des Bildes im digitalen Zeitalter auseinander. Dabei interessiert er sich
vor allem für die Transformation von Oberflächen und digitalen Bildmotiven in seine künstlerische, analoge Bilderwelt. In seiner Kunst verarbeitet er vornehmlich fotografische Vorlagen und schafft es sowohl durch seine akribisch perfekte Malerei als auch durch seine Kompositionen auf vielfältig geformten Bildträgern mit unseren Sehgewohnheiten zu spielen.
Spannend ist, dass sein Oeuvre zwischen geometrischer Abstraktion und Figuration pendelt.
Seine abstrakten Arbeiten lösen sowohl indirekte wie direkte Assoziationen zu digitalen, medialen Symbolen aus. Würde man sich als Betrachter von diesen Assoziationen lösen, dann wirken einige der Werke wie farbliche Kompositionen im Sinne der Konkreten Kunst. Der Künstler veranschaulicht in dieser Ausstellung auf beeindruckende Weise, dass die Malerei es schafft, sich in Auseinandersetzungen mit den sogenannten Neuen Medien und dem digitalen Zeitalter immer wieder neu zu positionieren.