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Witterung I,2021, Edelstahl, H
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Dynastie 10, 2021, Edelstahl,
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Witterung II, 2022, Edelstahl
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Dynastie 8, 2021, Edelstahl, H
b. 1966 in Rees, Germany
1987 – 1994 academy düsseldorf, class of. Tony Cragg
1990 Bernard-Hoetger-Award of the art academy, düsseldorf
1994 graduate student of Tony Cragg
Exhibitions (selected)
2022 art düsseldorf
2022 50 years Galerie Löhrl
2022 solo show Galerie Brunnhofer
2021 art colonne
2021 solo show Galerie Löhrl
2020 solo show „ Dynastien“ Q Galerie Schorndorf
2018 art colonne Galerie Löhrl , exebition Galerie Löhrl
2019 art colonne
2017 Sculpturegarden Waldfrieden (Tony Cragg) big animal
2016 art miami pinta Jacob Karpio Gallery
2015 Volta 11 Basel
Brunnhofer Gallery, “Retrospective Basel with Elisabeth Sonneck
Luftmuseum Amberg, (GER), Solo Exhibition
2014 Wilhelmshöhe Ettlingen, Germany‘s greatest metal sculpturists, Karlsruhe (GER)
Kunsthaus Kurhaus-Kleve, Big in Japan 1(GER)
Dresden Big in Japan 2 (GER)
2013 Kunstsalon, represented by Brunnhofer Gallery (AT)
Sculpturegarden, Brunnhofer Gallery (AT)
Luftmuseum Amberg, permanent loan, (GER)
2012 Volta 8 Basel, with Brunnhofer Gallery, (CH)
Villa Empain – Boghossian Foundation, Brüssel (BE)
2011 Galerie Brunnhofer Sculpturegarden, (se), Reservoir (AT)

2010 Gallery of the City Kaarst (GER)
Museum Kurhaus Kleve, Salon der Künstler, (GER)
Special presentation at C.A.R.,Essen, European Cultural Capital 2010 (GER)

2009 - 2004 Galerie Nostheide Eycke, Düsseldorf (GER)
Museum der Stadt Waiblingen, (se), Thomas Kühnapfel
Brunnhofer Gallery, Face to Face, Linz (AT)
Museum Amberg (GER)
Luft. Poetische Qualitäten und turbulente Höhepunkte - Schloss Mondsee,
(curated by Eleonora Louis, Museum d. Moderne Salzburg)
Art Salzburg, (se), represented by Gallery Henseleit, Salzburg (AT)
Umformungen in Aluminium, Gallery Henseleit Buchholz, Köln (GER)
Art Frankfurt, represented by Gallery Buchholz Köln, Frankfurt (GER)
Museum of Cologne, Köln (GER)
airport art 2: Olympia, Kunst und Griechenland, Frankfurt am Main (GER)

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Thomas Kühnapfel wurde 1966 in Rees am Niederrhein geboren.

Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf Bildhauerei bei Tony Cragg, der ihn dann auch zu seinem Meisterschüler ernannte.

1990 wurde ihm der Bernhard Hoetger Preis der Kunstakademie Düsseldorf verliehen.

Das Eigenständige an Kühnapfels Werken ist diese intensive Leichtigkeit ihrer Anmutung und die gleichzeitige kraftvolle Entschiedenheit ihrer handwerklich aufwendigen Vollendung.

Seine energetischen Skulpturen waren in jüngster Zeit unter anderem Teil der ART Basel Miami Beach, der Volta 11 Basel sowie dem Museum Kurhaus Kleve.

Der Ausgangspunkt seiner Arbeit ist weiterhin die ländliche Region des Niederrheins, wo er auch heute noch lebt.
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Koinzidenz - Rainer Gross & Thomas Kühnapfel

Vernissage:
Freitag, 09. September 2022 um 18:00 Uhr
Ausstellung:
Sa, 10. September 2022 bis Fr, 04. November 2022
Ausstellungsort:
Galeriestraße 6 |  80539 München



Die Kunst von Rainer Gross und Thomas Kühnapfel zeichnet sich sowohl durch einen künstlerischen als auch organisch gesteuerten und aleatorischen Schaffensprozess aus. 

Internationale Bekanntheit erlangte Rainer Gross durch seine „Contact Paintings“ und „Twins“ Werkreihen. Die Gemälde aus diesen Werkreihen bleiben durch ihre spannungsreichen Farbsymbiosen und Objekthaftigkeit in Erinnerung, die der Künstler durch einen einzigartigen Werkprozess mit der Schichtung von reinen Farbpigmenten und eines Pressverfahrens von zwei aufeinanderliegenden Leinwänden kreiert.  Dabei überlässt Gross dem Zufallsprinzip bewusst einen Teil der künstlerischen Verantwortung bei der Entstehung seiner Gemälde. So kreiert er Diptychen aus zwei eng miteinander verbundenen Bildern, von denen jedes gleichzeitig ein Original und ein Spiegelbild des anderen ist.


Dem gegenüberstellt werden die Edelstahlskulpturen von Thomas Kühnapfel, die eine Leichtigkeit und organisch fließende Anmutung ausstrahlen. Eine Besonderheit manifestiert sich im Entstehungsprozess, bei dem der Künstler den Edelstahl mit Hilfe von kalkulierten hydraulischen und physikalischen Kräften durch Luft- und Wasserdruck mit Volumen ausformt und so einen begrenzten Raum von innen heraus erzeugt. Dabei folgt die Form der Kraft.

So spielt bei beiden Künstlern das Zusammenfallen von künstlerisch gesteuerten Ereignissen eine große Rolle innerhalb ihres Werkprozesses. Diese Koinzidenz von Ereignis und Gestalt, Gestalt als Ereignis, ist hier das Wesen der Kunst.

Lillian Berger
Kunsthistorikerin & Kuratorin