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15/07/09, 2009 - Tusche, Glas,
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30/07/2010, 2010 - Tusche,
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31/07/2010, 2010 -Tusche,
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30/9/09 - rund, 2009 - Glas,
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ohne Titel, (3 Objekte) -
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ohne Titel, (4 Wandobjekte) -
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ohne Titel - Glas, Holz - 80 x
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20/5/07 - weiß, 2007 - Glas,
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10/12/08, 2008 - Glas,
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ohne Titel (Hemd), 2010 -
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24/2/08, 2008 - Glas, Holz -
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20/8/07 - 2007 - Glas, Holz -
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ohne Titel - Glas, Holz - von
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10/5/06 - schwarz, 2006 -
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4/4/06 - weiß, 2006 - Glas,
KURZBIOGRAFIE

geboren im Saarland, lebt in Alfeld


1974 -1980

Zeichnung - Günter Swiderski


1982

Grafik, Radierung - Akademie der Bildenden Künste Trier


1980 - 1983

Malerei - Prof. Boris Kleint



PREISE / AUSZEICHNUNGEN
2008

Bayrischer Staatspreis


2007

Silver-Prize, The International Exhibition of Glass, Kanazawa, Japan


2006

Erster Preis, Coburger Glas Preis, Kunstsammlungen der Veste Coburg


2006

Bombay Sapphir Prize – Final Selection, Bombay Sapphir Foundation, London



ÖFFENTLICHE SAMMLUNGEN
Kunstsammlung der Veste Coburg
Glasmuseum Hentrich, Museum Kunst Palast, Düsseldorf
Deutsches Glasmalerei Museum, Linnich
Musée Mudac, Lausanne, Schweiz
Ernsting Stiftung, Coesfeld-Lette
Alexander Tutsec Stiftung, München
VGH Versicherungen, Hannover
Museum Würth, Künzelsau
Museum für Angewandte Kunst, Frankfurt
Corning Museum of Glas, New York
Musée-Atelier du Verre, Sars-Poteries, Frankreich
Lowe Art Museum, Miami, USA

PUBLIKATIONEN
2008

Exhibition – Catalogue, Le Verre – Exposition,
L’Orangerie du Domaine de Madame Elisabeth
Versailles, Conseil général de Yvelines, by Elisabeth Védrenne
Yaffa Assouline – Luxury – Culture, The heart of glass, Newsletter
Exhibition – catalogue, Noir & Blanc, Musée – Atelier du Verre
Sars-Poteries, Frankreich


2007

Glas der Gegenwart, in der Sammlung Würth, Katalog
Die Internationale Exhibition für Glas, Kanazawa, Japan, Katalog
New Glass Review 28, Corning Museum of Glass, New York
La Revue de la Céramique et du Verre, Angélique Escandell, piege la lumière
L’Art du Verre Contemporain, Musée Mudac, Lausanne, Schweiz
Josepha Gasch-Muche – Interview von Murielle Languin, Pole Info
International Glass Newsletter


2006

Coburger Glas Preis, Katalog, Dr. Helmut Ricke, Coburg
The Trapper, Peter Schmitt, Neues Glas, Ausgabe 2, 2006


2005

Josepha Gasch-Muche, Dr. Horst Schulte, Glashaus, Ausgabe 2, 2005




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Energetische Kraftfelder
Josepha Gasch-Muche malt mit Glas. Das ist nicht nur eine Metapher. Die Anordnung ihrer plastischen Gebilde auf quadratischen Bildträgern, auf dem strahlenden Weiß eines Holzgrundes beispielsweise, oder die Hängung der Werke an der Wand bilden ganz konkret Strategien ab, wie wir sie aus der Malerei kennnen. So sind ihre Werke, die natürlich immer auch plastische Gebilde sind, in gewisser Weise Hybride. Sie bewegen sich zwischen Plastik und Malerei und lassen sich vielleicht kategorial am Besten mit dem von Donald Judd für solche Werke geprägten Begriff der „specific objects“ fassen.

Das plastische Element der Objekte der Künstlerin manifestiert sich in dem von der Künstlerin verwandten Material und seiner artistischen Zurichtung. Gasch-Muche arbeitet mit hauchdünnem Glassplittern in Form unregelmäßiger und unterschiedlich großer Dreiecke, Vier- und Vielecke. Sie werden von ihr auf ihren Bildgründen fixiert, übereinander- und nebeneinandergeschichtet und in unterschiedlichen Bewegungsrichtungen fixiert. Farbe, so wissen wir, ist das Ergebnis von Licht und Pigment. Ohne Licht, keine Farbe. Licht spielt eine essentielle Rolle in den Werken der Künstlerin, Pigment keine. Daher wäre hier auch präziser von unfarbiger Malerei zu sprechen. Durch das in verschiedene Richtungen organisierte Glas der Werke bricht sich das Licht in ihnen auf unterschiedliche Weise. Dadurch kristallisieren sich innerhalb der kreisrunden Gebilde, zu denen Gasch-Muche ihre Glaselemente angeordnet hat, unterschiedliche Formen, Linien und Lineamente heraus. Wir sehen konzentrische Kreise, Elliptoide und Kreisbögen.

Wenn sich das Licht auf den fraktalen Glasoberflächen bricht, formieren sich innerhalb der geometrischen Idealfigur des Kreises bewegliche und veränderliche Formen. Ihre Physiognomie ist abhängig von der Menge, der Intensität und dem Winkel des einfallenden Lichtes sowie der Position und Perspektive des Betrachters. Je nach Maß und Zahl dieser Parameter ändert sich das Aussehen der Oberflächen und damit der Bilder, die wir zu sehen bekommen. Diese Fluidität macht die Objekte der Künstlerin zu lebendigen und beweglichen Vexierbildern einer dynamischen Kraftentfaltung. Den malerischen Eindruck ihrer plastischen Werke unterstützt Gasch-Muche noch durch die Hinzufügung weißer Granulate. Zusammen mit dem changierenden Glas schaffen sie bezaubernde Partituren aus Gold-, Silber und Weißtönen, deren Kolorit sich allein der Organisation des unfarbigen Materials und dem jeweiligen Lichteinfall verdankt.

Josepha Gasch-Muche reserviert für ihre Werke keine Titel, sondern ordnet sie nach dem Datum ihrer Fertigstellung. Man liest, sie räume Daten in ihrer Vorstellung eine magisch mystische Qualität ein. Dem entspräche die Tatsache, daß auch das konstruktive Vokabular ihrer Werke sich an Platonischen Idealformen wie Kreis, Dreieck und Quadrat orientiert. Wie Fixsterne bestimmten sie den Horizont des griechischen Denkers, und wie Fixsterne bilden sie den Orientierungsrahmen der Werke der Künstlerin. Für Platon waren solche Module Urformen, die de more geometrico ein zuverlässiges Maß für die Bestimmung des Schönen lieferten. Gasch-Muche zitiert diesen Schönheitsbegriff und stellt ihm zugleich ein anderes ästhetisches Ideal gegenüber. Wenn sie ihre gläsernen Kreise mit Hilfe des Lichtes dynamisiert und vitalisiert, dann schafft sie energetische Felder. Die Urform wird zur Lebensform, das Unveränderliche beweglich und das philosophische Bild zum ontologischen Abbild unserer Zeit.
Michael Stöber, Hannover, Salon Salder 2004 - Neues aus Niedersächsischen Ateliers
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Josepha Gasch-Muche - Lichtgalaxien aus Glas

Vernissage:
Donnerstag, 14. Januar 2010 um 19:00 Uhr
Ausstellung:
Fr, 15. Januar 2010 bis Fr, 26. Februar 2010
Ausstellungsort:
Galerie Filser & Gräf, Hackenstr. 5, München


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Einführung: Michael Stoeber, Hannover

Josepha Gasch-Muche malt mit Glas. Das ist nicht nur eine Metapher. Die Anordnung ihrer plastischen Gebilde auf quadratischen Bildträgern, auf dem strahlenden Weiß eines Holzgrundes beispielsweise, oder die Hängung der Werke an der Wand bilden ganz konkret Strategien ab, wie wir sie aus der Malerei kennen.

Gasch-Muche arbeitet mit hauchdünnem Glassplittern in Form unregelmäßiger und unterschiedlich großer Dreiecke, Vier- und Vielecke. Sie werden von ihr auf ihren Bildgründen fixiert, übereinander und nebeneinander geschichtet und in unterschiedlichen Bewegungsrichtungen fixiert.
Michael Stoeber, Hannover