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o.T., 2015 - Öl auf Baumwolle
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o.T., 2015 - Öl auf Nessel -
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o.T., 2014 - Öl auf Leinwand
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o.T., 2014 - Öl auf Leinwand
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o.T., 2014 - Öl auf Leinwand
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o.T., 2014 - Öl auf Leinwand
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o.T., 2014 - Öl auf Nessel -
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o.T., 2013 - Öl auf Leinwand
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o.T., 2012 - Öl auf
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ohne Titel, 2008 - Öl
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o.T., 2012 - Öl auf
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o.T., 2010 - Öl auf
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ohne Titel, 2008 - Öl
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ohne Titel, 2008 - Öl
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ohne Titel, 2010 - Öl
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ohne Titel, 2012 - Öl auf
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o.T., 2010 - Öl auf
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ohne Titel, 2011 - Öl auf
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ohne Titel, 2010 - Öl
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o.T., 2009 - Öl auf
KURZBIOGRAFIE
1977

in München geboren


1998-2005

Studium der Malerei in der Klasse von Prof. Gerd Dengler an der Akademie der Bildenden Künste, München


2002-2003

Gaststudium in der Klasse von Prof. Karin Kneffel an der Hochschule für Künste, Bremen


2005-2008

Studium der Malerei in der Klasse von Prof. Karin Kneffel an der Hochschule für Künste, Bremen, Diplom


2007-2008

Meisterschülerin bei Prof. Karin Kneffel


seit 2012

Lehrauftrag für Farbtheorie an der TU München


seit 2014

Lehrauftrag für Farbtheorie an der Akademie der Bildenden Künste, München


lebt und arbeitet in München
Atelier Nr.8, Platform Räume für zeitgenössische Kunst, München

PREISE UND STIPENDIEN
2016

Katalogförderung der LFA Förderbank, Bayern


2015

Atelierförderung des Freistaates Bayern


2014

Atelierförderung der Landeshauptstadt München


2013

Atelierstipendium des Freistaates Bayern


2010

Atelierförderung der Landeshauptstadt München


2009

Artists in Residence, Gera
DAAD Postgraduierten Stipendium, Italien
Europäisches Kunststipendium Oberbayern, Polen


2004

Oberbayerischer Förderpreis für Nachwuchskünstler



EINZELAUSSTELLUNGEN
2014

Galerie Filser & Gräf, München
Katalog erschienen im Kerber Verlag


2012

Felix Jud Kunsthandel, Hamburg


2011

Nicola Hanke – Malerei, Kunstverein Osterholz-Scharmbeck
Galerie EMB Contemporary Art, Triesen, Liechtenstein


2010

Galerie Gavriel, Bremen




GRUPPENAUSSTELLUNGEN
2017

Flashback, Galerie Filser und Gräf, München
the proof is in the pudding, Galerie Noah, Augsburg
Go to paradise, Kunstarkaden, München
Blühen, Galerie UP ART, Neustadt an der Weinstraße


2016

Salon der Gegenwart, Hamburg
COLOURFOOL, Galerie für zeitgenössische Kunst, Neustadt an der Weinstraße
TISSUE – Verdichtete Zeit, Rathausgalerie Landshut


2015

small & mighty, Galerie Filser & Gräf
Kunstarkaden, München (K)
Accrochage, Galerie Filser & Gräf
Spazio Libero, M8 Treviso, Treviso, Italien


2014

inzwischen, Galerie FOE, München
Was kommt - was bleibt, Platform, München


2013

Mal Klasse, Kunsthalle Bremerhaven
Obsession, QuadrArt, Dornbirn (A)
Still alive, De Martino Galerie, München
Kunstpreis Aichach
FabriKKlima, Kunstverein Nürtingen


2012

Favoriten, Brigitte Henninger Art, Window Nine, München
Schlossausstellung, Schloss Dachau
Reality Bites, Gruppenausstellung, Galerie Filser & Gräf, München (K)
welcome II, Galerie GEDOKmuc, München


2011

Lichtblicke Part I, Art & Space Galerie, München
A public moment, PLATFORM3, München
RischArt Projekt 2011, Bayerisches Nationalmuseum (K)
Die ersten Jahre der Professionalität, Galerie der Künstler, München (K)
Innen / Aussen, Galerie EMB Contemporary Art, Liechtenstein
Junge Kunst, Förderpreis – Ausstellung der Antonia und Hermann Götz – Stiftung, Marktoberdorf
Realismus – Schein oder Wirklichkeit, Orth für aktuelle Kunst, Offenbach und Galerie Epikur Wuppertal


2010

Stofflichkeit, apARTment, Galerie Filser & Gräf, München
Zeitlupe, Nicola Hanke und Tobias Venditti, Galerie Gavriel, Bremen
Plattform3 works, Plattform3 Räume für zeitgenössische Kunst, München (K)


2009

Kunstpreis Fürstenfeldbruck, Kunsthaus Fürstenfeldbruck
summertime, Galerie Schmalfuß, Marburg
transfer: Polen I / Europäisches Kunststipendium Oberbayern, Europäisches Künstlerhaus, Freising
Heimat, Orangerie, München


2008

Kunstsommer – Kunst in der Garage, Kunstverein Oberhausen
Sweet Dreams, Städtische Galerie Delmenhorst, Haus Coburg (K)
TT - Textile Texturen 3. Muster, GaDeWe, Bremen


2007

Realität und Material, Galerie Epikur, Wuppertal (K)
Kunst und Energie, SWB, Bremerhaven
Große Kunst Ausstellung, Haus der Kunst München (K)


2006

gesichtet – das Portrait in der aktuellen Kunst,Städtische Galerie, Bremen (K)
Vier Positionen, Stiftung Burg Knipphausen, Wilhelmshaven (K)


2004

Oberbayerischer Förderpreis für Nachwuchskünstler
Ausstellung der Preisträger, Galerie im Foyer, München


2003

...und schauen Sie sich die Schaukästen an, Kunsthaller, Lingen




KUNSTMESSEN
2016

art.KARLSRUHE, mit Galerie Filser & Gräf, München


2013

art.KARLSRUHE, mit Galerie Filser & Gräf, München


2012

ART.FAIR Köln, mit Galerie Filser & Gräf, München


2011

art.KARLSRUHE, mit Galerie Epikur, Wuppertal


2008

art.KARLSRUHE, mit Galerie Epikur, Wuppertal
ART.FAIR Köln, mit Galerie Epikur, Wuppertal


2007

ART.FAIR Köln, mit Galerie Epikur, Wuppertal



SAMMLUNGEN
Europäisches Künstlerhaus Oberbayern, Freising
Kunstsammlung HypoVereinsbank - Members of UniCredit, München


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AUFDECKEN DURCH ZUDECKEN
Was eigentlich zeigt uns Nicola Hanke in ihren Bildern? Was wir sehen, kennen wir schon, so glauben wir zumindest. Wäre da nicht das Detail, der Ausschnitt. Aber auch dies ist in der konventionellen Kunst ohnehin die Eigenschaft von Bild, es ist Ausschnitt. Der still gestellte Teil einer fließenden, sich ständig verändernden Realität. Auch deshalb heißt es, ein Bild kommt nicht nach dem und nicht dem nach, wovon es Bild ist. Nicola Hanke ist offensichtlich bemüht, die Differenz zwischen fotografiertem Bild und gemaltem Bild so gering wie möglich zu halten. Betrachten wir eines der jüngeren Bilder, welches den Blick auf einen Teil einer so genannten Tages- oder Überwurfdecke bannt. Eine gemusterte (Häkel-) Decke mit sehr geringer Durchlässigkeit zwischen den Maschen auf das Verdeckte. Die Bildsensation ist hier nicht das Gezeigte, sondern das Verborgene. Der abgebildete dingliche Sachverhalt bannt zwar, nicht zuletzt ausgelöst durch solide, handwerkliche Genauigkeit, den Blick für einen Anfangsmoment, löst sich aber dann davon ab in Richtung auf das Nichtgezeigte.

Der in jeder ästhetischen Erfahrung notwendige erste Schritt vom Ding zum Unbedingten hat eingesetzt und begünstigt, ermöglicht damit die Bildung des Zwischenraumes, in welchen die Bedeutung mittels Interpretationsarbeit einwandern kann. Durch die Strategie der Negation wird die Thematisierung der Malerei im Kontext von Kunst betrieben. Aufdecken durch Zudecken, und dies sowohl auf der Ebene der Motive, als auch auf der Ebene der Art und Weise der Malerei. Affirmation gegenüber der Malerei und der durch sie gezeigten Motive schlägt um und löst sich auf in Negation.

Warum schlägt das Nichtgezeigte gerade hier als Kunst zu Buche? Der ästhetisch-künstlerische Effekt tritt ein, weil der Zusammenhang zwischen Zeigen und Verbergen ins Bewusstsein tritt. Es entsteht so Fragwürdigkeit. Und Kunst kommt in Frage. Das Ästhetische ist der Gewinn einer Anschauung von etwas, was in Frage kommt und gleichzeitig hätte als banal und wertlos übersehen werden können. Wo zuvor der Teil einer alltäglichen Überwurfdecke war, gemalt als ginge es darum, das Foto zu überbieten, bildet sich die Anmutung eines privaten Verstricktseins. Es entsteht der Bezug zwischen einem Objekt und einem Subjekt, den man durchaus als eine individuelle Bedeutsamkeit oder als die Ordnung der Interpretation bezeichnen kann.

Die im Bildmotiv gezeigte Tages- oder Überwurfdecke hört auf, den Blick des Betrachters zu halten, dadurch verlässt der einzelne die Bezirke seiner und des Bildes Alltäglichkeit und tritt in eine selbst geschaffene Außerall- täglichkeit. Auslegung macht aus den gezeigten Dingen der Alltagswelt, dem besonderen Allgemeinen, Kunst und somit das allgemeine Besondere. Auslegung tritt vor allem dann auf den Plan, wenn die gezeigten Dinge einen Begründungs-zusammenhang aus sich heraus verweigern. Die Bilder von Nicola Hanke funktionieren nicht mehr nach dem Prinzip des besonderen Werkes, sondern nach dem Prinzip der Auslegung. Sie bedient sich der Phänomene der Alltagswelt und transformiert sie durch ihre Malweise in den Anspruch auf Besonderheit. Sie produziert nicht neue Dinge für ein altes, dem Alltag entstammendes Sehen, sondern produziert ein neues Sehen für die alten, bekannten Dinge – und fordert damit die Betrachtenden auf, sich ihrem Sehen anzuschließen. Sie sendet einen besonderen Blick, wahrscheinlich wissend, dass wir nur das sehen, was uns anblickt. Und wenn mich etwas anblickt, kann ich diesem gegenüber nicht unempfindlich bleiben. Ich werde in eine Empfindung gestoßen, eine Empfindung, die ich mit Selbstwissen gleich setzen möchte. Rolf Thiele, Mai 2008
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Covers - Nicola Hanke

Vernissage:
Freitag, 21. November 2014 um 19:00 Uhr
Ausstellung:
Sa, 22. November 2014 bis Sa, 20. Dezember 2014
Ausstellungsort:
Galerie Filser & Gräf, Hackenstr. 5, München


>> Flyer als PDF DOWNLOAD

Einführung:
Dr. Bärbel Kopplin, Kuratorin der Sammlung HypoVereinsbank

Die Künstlerin wird anwesend sein.

Zur Enzelausstellung erscheint eine Monografie im Kerber Verlag, die erstmals einen Gesamtüberblick über die Werke der Münchner Künstlerin Nicola Hanke bietet.
www.kerberverlag.com und stellen Ihnen ihren neuen Katalog vor.

»Die Gemälde von Nicola Hanke wirken anziehend – sie sind von ausgewogener Farbigkeit, technisch präzise, realistisch, ja von fast haptischer Qualität, und wirken auf eine Art vertraut, die neugierig macht. Nicola Hanke sucht die Schönheit im Unscheinbaren. Selbst in einem Handtuch entdeckt sie ästhetische Reize, taucht in seine Farbnuancen ein und erforscht jede kleine Faser. Durch die Fokussierung auf einen Ausschnitt gelingt es ihr, den Makrokosmos im Mikrokosmos aufzuspüren.

Denn tatsächlich lässt sich das große Ganze im Detail finden, wenn man nur genau hinschaut und zwischen den Zeilen liest.« (Verena Borgmann)

Ausstellungsansichten