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Violet-Dark, 2015 Öl, Acryl
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Glacier Matter, 2016,Öl,
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Amazonas-Plastic, 2015, Öl,
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Brilliant-Signal, 2016, Öl,
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Sahara-Middle, 2016, Öl,
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Amazonas Matter, 2015, Öl,
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Matter, 2015, Öl, Acryl und
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Tepui, 2016, Öl, Acryl und
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ohne Title (what happens
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Atacama Claro, 2014 -
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Black Tint, 2015 -
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Capri, 2015 -
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Beach Princess, 2014 -
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Love Bone, 2014 -
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Pumpkin, 2014 -
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ohne Titel, 2013 -
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Be a Best Dream, 2013 -
Kurzbiografie
geboren 1986

bis 2007

Lehre zum Informatiker


2007-2014

Studium an der Akademie der bildenden Künste Stuttgart, bei den Professoren: Andreas Opiolka, Eva Maria Kollischan und Reto Boller


2015

2015 Meisterschüler im Weißenhof Programm der Bildenden Kunst (Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart)


Lebt und arbeitet in Stuttgart

Ausstellungen / Auswahl
2016

There was always something disturbing, Strzelski Galerie, Stuttgart


2015

Ich hab‘ dich gesehen mein Freund, Galerie Hugo45, Braunschweig
small&mighty, Galerie Filser&Gräf, München
Enge gebiert..., Ostertagshof, Kunstverein Neuhausen
Move your ass and your mind will follow, Experimentierbühne Heusteigtheater, Stuttgart
Übermorgenkünstler, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden
ArtGarage, Galerie Filser&Gräf, München
Art Bodensee, Strzelski Galerie, Dornbirn (AT)
Rien ne va plus, Süddeutscher Kunstverein, Ammerbuch
Monochromosomen, Domagk Ateliers, München
Hinter die Kulisse, Max Ernst Stipendium 2015, Brühl


2014

BLUE BEACH, PINK LOVE, PALE COBRA, Strzelski Galerie, Stuttgart (EA)
Eb Dietzsch Kunstpreis, Stadt Gera, Gera
WEDER BREIT NOCH TIEF VERLÄNGERT, Im Graben AdBK Stuttgart, Stuttgart
9 MINUTEN VOR VEGAS, Schloss Dagstuhl, Wadern (EA)


2013

NO PLACE TO HIDE, Agentur für Arbeit, Stuttgart, Kur
Felix Ensslin Kunstaktion Arnulf Klett Platz, Klett Passage, Stuttgart
GELB SPIELT KEINE ROLLE, HBK Saar, Saarbrücken
KONTAKT#1, KOMMA Kultur, Villa Merkel, Esslingen a.N., Kurator Sarah Mack
THE DRUMBEATS OUT OF TIME, Strzelski Galerie, Stuttgart (EA)
N.P.T.H. - RETURN TO SENDER, Kunstwerke, Berlin
Kunst im John Cranko Haus, John Cranko Haus, Stuttgart


2012

VERGESSEN SIE NICHT DIE WUCHSKRAFT DER BAMBUSWURZEL Städtische Galerie Villa Merkel, Esslingen a.N.
CLOSEST TO PARADISE, Kunstverein Oberer Neckar, Horb am Neckar
CONtemporary ARTHOUSE, Galerienrundgang Mitte, Stuttgart
STUDIENSTIFTUNG DES DEUTSCHEN VOLKES, AKA, Braunschweig


2011

CAMILLO MICHELE GLORIA GVS Förderung Junge Kunst, Stuttgart
SHOW ME YOURS, I SHOW YOU MINE, Wilhelmspalais, Stuttgart
FLUTEN, Galerie Müller-Roth u. Michael Sturm, Stuttgart
JETZT, JETZT, Städtische Galerie, Kunstverein, Reutlingen
JAGDGESELLSCHAFT, Arbeitstitel, Stuttgart
QUID PRO QUO, Galerie hiArt, Metzingen


2009

JUGEND FORSCHT, Labor 1, Ludwigsburg


2008

KUNSTSTOFF, Stadtschloss, Weikersheim



Preise und Förderungen
2008

Akademiepreis


2011

Herbstförderung der Karin Abt- Straubinger Stiftung, Stuttgart


2013

Kunstpreis Klettpassage


2014

Walter-Stöhrer-Preis für Grafik (Anerkennung)


2015

Weißenhof Programm der Bildenden Kunst


2016

Atelierförderung der Stadt Stuttgart, 2016



Kunstmessen
2017

art.KARLSRUHE mit Galerie Filser & Gräf, München


2016

art Bodensee, Galerie Strezlski, Stuttgart


2015

art Bodensee, Galerie Strezlski, Stuttgart



Werke in öffentlichen Sammlungen
Graphische Sammlung der Stadt Esslingen
Graphothek der Bibliothek 21, Stuttgart
Regierungspräsidium Stuttgart
Sammlung Schloss Dagstuhl, Wadern
Kunstsammlung der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart


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Spricht man von einem Preis für Grafik, so stellen die Arbeiten von Fabian Treiber sicher die größte Überraschung im Rahmen der Ausstellung dar. Und würde man bei den traditionellen Spartenbezeichnungen bleiben wollen, so müsste man wohl sagen, dass Fabian Treiber ein Maler ist – wie Walter Stöhrer eben auch ein Maler war. Und doch sind grafische, zeichnerische Elemente immer wieder immanenter Teil dieser Malerei. Nimmt man den Titel der hier gezeigten Wandinstallation „Tracks“ wörtlich: einer Malerei, die einer Spurensuche gleicht.

Fabian Treiber präsentiert die Platten, auf denen er malt, zeichnet oder im besten Sinn: arbeitet, also Hochdichtfaserplatten, Holzplatten und Pappen beispielsweise, nicht in Rahmen oder an Nägeln hängend, sondern an die Wand gelehnt und auf modularen Winkelsystemen oder direkt auf dem Boden stehend. Diese Art der Präsentation, die die einzelne Arbeit zu einer Art Objekt und darüber hinaus zum Teil einer Gesamtinstallation werden lässt, ist typisch für ihn. Und über das System der Präsentation wird schnell klar, dass auch der Betrachter dadurch in eine andere Rolle versetzt wird, dass er zum Partner wird, der Arbeiten versetzen, austauschen, in der Holzkiste verstauen oder aus ihr heraus neu präsentieren kann.

Auch wenn der Zufall dabei eine wichtige Rolle spielt, werden Präzision und Provisorium aufs Genaueste austariert. Kontrolle und Kontrolllosigkeit – der Grat dazwischen ist schmal, aber genau darauf balanciert der Grenzgänger Fabian Treiber, der zunächst bei Reto Boller Malerei studiert hat und jetzt den Schnittpunkt zu anderen künstlerischen Medien im Raum für sich sucht.

Insofern folgt auch seine Arbeitsmethode auf den Platten, Papieren – kurz: auf den unterschiedlichsten Materialien – einem dialogischen Prinzip. Farbe wird beispielsweise aufgetragen, abgeschliffen, übermalt, mit Papieren scherenschnittartig überzogen, die später wieder abgenommen werden, dabei ihre Silhouette zurücklassen. Zufälligkeiten, wie Craquelé-Risse, die Farbschichten nach eigenen Gesetzen aufbrechen, werden zugelassen und aufgegriffen. Ähnlich ist der Umgang mit Lineaturen und Schnitten in Pressspanresten, die Fabian Treiber findet. Oft sind deren Ränder brüchig, wirken die Platten wie Fragmente – und doch steht das einzelne Teil schließlich für ein Ganzes. Es sind diese Pressspan-Arbeiten, die aufgrund der meist linear geprägten Komposition möglicherweise am ehesten in die Kategorie der Grafik passen, weil sie an Zeichnung denken lassen. Aber spielt das letztlich eine Rolle? Welche der in die Oberfläche geschnittenen Linien geplant und welche bereits da waren – weil etwas, das drauf stand, möglicherweise einen Abdruck hinterlassen hat – kann der Betrachter nicht mehr nachvollziehen. Fabian Treiber nimmt diese Spuren als wahrlich bruchstückhafte Berichte, die von der Geschichte dieser Objekte erzählen können, und führt sie weiter.

Petra von Olschowski,Dezember 2014
Ausstellung Walter-Stöhrer-Preis 2014

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