René Dantes  |  Josepha Gasch-Muche  |  Maria Wallenstål-Schoenberg  Daten aufgrund der derzeitigen Situation noch nicht fixiert.

René Dantes | Josepha Gasch-Muche | Maria Wallenstål-Schoenberg

Daten aufgrund der derzeitigen Situation noch nicht fixiert.

Vernissage:
Donnerstag, 14. Mai 2020 um 00:00 Uhr
Ausstellung:
Fr. 15. Mai 2020 bis Fr. 03. Jul 2020
Ausstellungsort:
Galerie Filser & Gräf | Neuturmstr. 2 | 80331 München

Das wichtigste Handwerkzeug der Malerin Maria Wallenstål-Schoenberg ist das Palettenmesser, mit dem sie die Ölfarbe nach einem wohldurchdachten Konzept Schicht für Schicht aufträgt. Untere Farblagen schwingen nach vorne, verschwinden wieder, um sich woanders in neuer Weise zu präsentieren. Farbfelder beziehen sich aufeinander, Formen treten an ihren Rändern in Kontakt, Bildkanten erzählen eigene Geschichten. Inspiriert unter anderem von den Theorien über Farbkontraste des großen Lehrers der Moderne, Johannes Itten, hat die Künstlerin ein Werk geschaffen, das auch international von wachsender Bedeutung ist.

René Dantes ́ Skulpturen veranschaulichen sein überwältigendes Repertoire einer einzigartigen Formensprache. Seine beeindruckenden Arbeiten, meist aus Stahl, thematisieren die menschliche Gestalt und die Formensprache der Natur. Der mehrfache Preisträger und Stipendiat hat als Bildhauer international größere Bekanntheit erlangt. Der ambitionierte Künstler wurde bereits mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt.

Für ihre faszinierenden Kunstwerke benutzt Josepha Gasch-Muche ein ganz spezielles, extrem dünnes Glas (150 Mikrometer dünn). Aus tausenden, hauchdünnen Glasstückchen, die sie auf Leinwände oder feste Untergründe schichtet und weitgehend unsichtbar fixiert, gestaltet sie Wandbilder und drei dimensionale Objekte. Trifft dann Licht auf diese Glasschichtungen, erwachen die Flächen eindrucksvoll zum Leben. Alles verändert sich mit dem Blickwinkel des Betrachters, mit dem Einfall des Lichts, das in dem Relief vielfältig eingefangen und reflektiert wird, sich ständig von neuem transformiert und vibrierend in Bewegung setzt. In ihrer schillernden Uneindeutigkeit machen die Werke von Josepha Gasch-Muche für den Besucher die ganze Sinnlichkeit des Lichts erfahrbar.