picture
FRAU, oil on canvas, 150 x 120
picture
VHS, oil and lacquer on
picture
VHS, oil and lacquer on
picture
SD-Card back & front, oil and
picture
SD-Card_front, oil and lacquer
picture
SD-Card_back, oil and lacquer
picture
Freunde 1, 2 und 3, various
picture
Freunde_2, acrylic and oil on
picture
Blue Diskette, oil and lacquer
picture
series 4 Disketten, various
picture
CD-R, oil and lacquer on
picture
3 series - CDs, oil and
picture
CD-R, oil and lacquer on
picture
Kassette, oil and lacquer on
picture
Kassette, oil and lacquer on
picture
4 Series - Geste 1-4, various
picture
Geste2, oil on wood, 78 x 45 x
picture
Geste4, oil on wood 71 x 44.50
picture
Geste1, oil on wood, 64 x 48 x
picture
Geste3, oil on wood, 92 x 50,5
picture
3 series - Wisch, various
picture
Wisch1, oil on wood, 21,90 x
picture
Wisch2, oil on wood, 33 x 23,7
picture
Metal_1-5, 5 series, various
picture
Metal2, canvas on metal, 41,3
picture
Metal3, canvas on metal, 48,4
picture
Metal5, canvas on metal, 41,5
picture
Metal1, canvas on metal, 31,8
picture
Goin´off (scratch), oil on
picture
Goin´off, oil on wood 33 x 38
picture
Metal shaped, oil on metal 62
picture
Metal shaped, oil on metal 62
picture
Kleid1, oil on canvas 43,3 x
Kurzbiografie
1988

geboren in Flensburg, Deutschland


2009-2015

Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschüler Eberhard Havekost


2014-2015

Akademie der Bildenden Künste Wien, Meisterklasse Erwin Bohatsch


2010-2014

Philosophiestudium an der Universität Duisburg-Essen



Collections
JULIA STOSCHEK COLLECTION, Düsseldorf

HOTEL MAGDAS & AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE, Wien

HENKEL COLLECTION, Düsseldorf

DR. HANS-WERNER DILDEI FOUNDATION, Oberursel

ARTOTHEK KUNSTHAUS, Mettmann

Einzelausstellungen
2019

Solo Show Oberflächenwechsel, Galerie Filser & Gräf, München
Zuschnitt, Kunstverein Flensburg - Kunst & Co, Flensburg (upcoming)


2015

Panel Discussion, Kunstakademie Düsseldorf
Thorben Eggers - ein Abend von Mads Westrup, Wien


2012

Artifizielle Authentizität, Kunsthaus Mettmann, Mettmann


2010

Identitäten, Produzentengalerie Juliane Hundertmark, Berlin



Gruppenausstellungen
2019

Shaped Figure, Kunstverein Mönchengladbach MMIII
Shaped Figure, Kunstverein Krefeld


2018

RBC - Artist Exhibition, Gerresheimer Kulturbahnhof, Düsseldorf
ICEP Charity Auction, Bank Austria Forum, Wien
Plié, Pole Land, Düsseldorf
Florale Transformationen II Krefelder Kunstverein


2017

Klein?, No Cube, Münster
Neue Gesichter, Galerie Rundgænger, Frankfurt am Main


2016

Transfer Protocol, IRL Gallery, Cincinnati Ohio USA
Basically, Kunsthaus Freiburg L6, Freiburg
Düsseldorf:trifft:Wien, Kunstraum SUPER Catalogue, Wien


2015

Reproduktives Entwerfen - Lieblingsbilder, Haus No.1, Berlin
Devouring Ghost, Weltkunstzimmer, Düsseldorf
SUPER Edition #3, SUPER Vienna AT & Selecto Planta Baja, Los Angeles USA
Full Resolution, Kunstverein Leverkusen Schloss Morsbroich
Silberrücken, Galerie Felix RIngel, Düsseldorf


2013

An Tagen wie diesen, Galerie Filser & Gräf, München
Fludium, Art in Business - Greisbach, Düsseldorf
Auktion der lange Nacht der Museen Düsseldorf - Versteigerung Ernst & Young, Christies,
K20 - Kunstammlung des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
Pfälzische Sezession - Kunstpreis 2013, Kunstverein Pfälzische Sezession, Neustadt (Pfalz)
Augenfällig - Studenten des Akademie Rundgangs, BBK Forum Düsseldorf
Blick hinter die Kulissen, Ausstellung des Max Ernst Stipendiums, Rathaus Brühl, Brühl


2012

Follow Up 2012 - Aktuelle Positionen aus dem Rundgang der Düsseldorfer
Akademie,PricewaterhouseCoopers AG, Düsseldorf


2011

Neurologische Unreife, Galerie Gebr.Lehmann, Dresden


2010

Le regle du jeu – the forgotten bar, Galerie im Regierungsviertel, Berlin


2009

Dorf Eigen ArT, Junge Kunst in alten Häusern, Oelhausen/Kassel
Förderpreis-Ausstellung, Galerie im Malzhaus, Plauen
Sonderausstellung e.o Plauen Sonderpreis, Galerie der Sparkasse im Vogtland im Komturhof, Plauen



Auszeichnungen / Stipendien
2013

Stipendium Dr. Hans-Werner Dildei Stiftung


2009

e.o Plauen Sonderpreis für Handzeichnungen, Kunstverein Plauen
Auszeichnung Zivilkunstpreis






PDF zum Download
Hier erhalten Sie die komplette Vita als PDF zum Download.
Wenn Sie eine E-Mail Adresse eingeben, wird das PDF direkt dorthin gesendet.
E-Mail (Leer lassen um das PDF direkt zu laden)

„Alle Maler und überhaupt Alle sollten Fotos abmalen“ - Gerhard Richter, 1966

Auch ich male Fotos ab, aber wo besteht der Unterschied? Würde man das knapp 50 Jahre alte Credo in die Neuzeit übersetzen wollen, sollte man heute Benutzeroberflächen oder animierte Bilderwelten des Smartphones abmalen. Wir sind ständig mit visuellen Simulationsangeboten konfrontiert, die eine immense Attraktivität proklamieren. Daher beschäftigen mich die Fragen: Was ist überhaupt im digitalen Zeitalter ein -Bild- und wie nehmen wir -Realität- wahr? Die Welt über Oberflächen wahrzunehmen und zu verarbeiten ist mein vorrangiges künstlerisches Interesse. Fotografische Vorlagen bilden oft den Ausgangspunkt für eine materielle Transformation - eine malerische Zurückführung einer digitalen Information in die physische, reale Welt.

Mich interessieren digitale Bildverschiebungen, die ich am Computer vorbereite und letztendlich malerisch umsetze. Die gesamte Komposition wird auf einer -Shaped Canvas- (geformter Leinwand) übersetzt, sodass ich das klassische Format eines Bildes digital erweitere. Bei der Betrachtung der Gemälde möchte ich auf unsere digitalen Sehgewohnheiten verweisen, denn jene Bildmanipulationen sind bisher nur aus der Werbung oder dem Internet bekannt. Die neu entstandenen Bildobjekte pendeln zwischen geometrischer Abstraktion aufgrund des neuen Bildformates und Figuration aufgrund des dargestellten Bildinhaltes. Dabei ist die Malerei mein favorisiertes Medium, weil ich davon überzeugt bin, dass sie nach wie vor die attraktivste Form der Simulation bietet. Das zuvor digital perfekte, glatte Bild wird durch den malerischen Akt mit analogen Fehlern oder Störungen versehen. Ich möchte jene Wahrnehmungsfilter in einer inflationären Werbeästhetik thematisieren und den digitalen Bildbegriff neu hinterfragen. Meine Werke sollen sowohl die tradierte Sehgewohnheiten in eine neue Bildsprache übersetzen, als auch die gesellschaftlichen digitalen Strömungen aufgreifen und malerisch vereinen.
Portfolio als PDF zum Download
Hier erhalten Sie die komplette Vita und Texte sowie eine Auswahl an Bildern
in Ausschnitten (1 DinA4 Seite) als PDF zum Download.

Wenn Sie eine E-Mail Adresse eingeben, wird das PDF direkt dorthin gesendet.
E-Mail (Leer lassen um das PDF direkt zu laden)



"Oberflächenwechsel" - Thorben Eggers

Vernissage:
Freitag, 10. Mai 2019 um 18:00 Uhr
Ausstellung:
Sa, 11. Mai 2019 bis Fr, 21. Juni 2019
Ausstellungsort:
Galerie Filser & Gräf | Neuturmstr. 2 |  80331 München



„Alle Kunst ist zugleich Oberfläche und Symbol. Wer unter die Oberfläche dringt, tut es auf eigene Gefahr. Wer dem Symbol nachgeht, tut es auf eigene Gefahr. In Wahrheit spiegelt die Kunst den Betrachter und nicht das Leben.“ Oscar Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray, 1890.

Es freut uns, den Künstler Thorben Eggers mit einer vielfältigen Solo Show exklusiv in unserer Münchner Galerie zu präsentieren. Der Künstler, der 2015 sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschüler bei Prof. Eberhard Havekost abgeschlossen hat, setzt sich mit der Bedeutung des Bildes im digitalen Zeitalter auseinander. Dabei interessiert er sich
vor allem für die Transformation von Oberflächen und digitalen Bildmotiven in seine künstlerische, analoge Bilderwelt. In seiner Kunst verarbeitet er vornehmlich fotografische Vorlagen und schafft es sowohl durch seine akribisch perfekte Malerei als auch durch seine Kompositionen auf vielfältig geformten Bildträgern mit unseren Sehgewohnheiten zu spielen.
Spannend ist, dass sein Oeuvre zwischen geometrischer Abstraktion und Figuration pendelt.
Seine abstrakten Arbeiten lösen sowohl indirekte wie direkte Assoziationen zu digitalen, medialen Symbolen aus. Würde man sich als Betrachter von diesen Assoziationen lösen, dann wirken einige der Werke wie farbliche Kompositionen im Sinne der Konkreten Kunst. Der Künstler veranschaulicht in dieser Ausstellung auf beeindruckende Weise, dass die Malerei es schafft, sich in Auseinandersetzungen mit den sogenannten Neuen Medien und dem digitalen Zeitalter immer wieder neu zu positionieren.