AUSBILDUNG
2025
Meisterschülerin, Schirin Kretschmann — Akademie der Bildenden Künste München
2021–2025
Bildende Kunst, Malerei, Klasse Schirin Kretschmann — AdBK München
2016–2022
Bildende Kunst, Bildhauerei, Klasse Hermann Pitz — AdBK München
2017–2019 Meisterschule für das Holzbildhauer Handwerk, München
2013–2016 Berufsschule für das Holzbildhauer Handwerk, München
FÖRDERUNGEN & AUSZEICHNUNGEN
— Debütant*innen Förderung, 2025
— 1. Preis, Neue Welten, RotaryClub, 2025
— Nominierung Academie Positions, 2022
— Nominierung Karl und Faber Preis, 2022
— Stipendiatin der Bernhard Borst Stiftung, 2022
— Preisträgerin Danner-Preis, Meisterschule für Holzbildhauer Handwerk, 2018
— Nominierung Danner-Preis, BFS für Holzbildhauer Handwerk, 2016
AUSSTELLUNGEN (AUSWAHL)
2026
Forensic Logic, Kooperationsprojekt Galerei Filser & Gräf, München mit Mara Projects London/Tirana
Witness with Closed Eyes, Einzelausstellung, Florida, München
5 Jahre, Neue Welten, Bergson Gallery, München
2025
Debütant*innen 2025, Kunstverein München
Fragments of a Fragile Future, BMW Foundation, München
Tendenze, talenti, scoperte, Galleria Sacchetti Young, Schweiz
Echo, Kunstverein Ingolstadt
Parts of me, Galerie Filser und Graf, tgbartprojects, München
Kunst Kontor, Nürnberg
Diplomausstellung, AdBK München
2024
strive thrive arrive, Galerie Burster, Berlin
Upsi, Space NN, München
1,5 EuroShop, Space NN, München
Diplomausstellung, AdBK München
2023
Glühen, Kösk, München
Cherries on top, Galerie Judith Andreae, Bonn
Dispersionen, Galerie der HBKsaar, Saarbrücken
Tafeldienst, AkademieGalerie, München
I’ll be the wind, the rain and the sunset, VogelArt, Lenbach Palais, München
dragoner.01, Dragonerareal, Adlerhalle, Berlin
Young Hearts, VogelArt, Briennerstr. 6, München
Jahresgaben, Augsburger Kunstverein
2022
Kein Plan widersteht der ersten Berührung, Klasse Pitz, Kunstpavillon München
if by skin we don’t include the eardrum, Richard-Strauss-Str. 7, München
Code Dragon, GabiSpace, München
to the land, Perlacher Forst
TOTAL INVOLVEMENT Current Voices of Post-Vandalism, Projektraum 145, Berlin
Lindau Biennale, Klasse Kretschmann, Eiskeller, Lindau Insel
Kontaktgrill, Super Center Court, München
Karl und Faber Preis, Nominiertenausstellung, München
to grip and grasp, LaGarasch, Klasse Kretschmann, Kunstverein Ebersberg
Academie Positions, Nominiertenausstellung, Berlin
Allerbeste Aussichten, Sammlung PEAC, Freiburg
2021
WLAN, Musical Art Performance, Glockenbachwerkstatt, München
Eggarten, Klasse Pitz, Eggartenstraße, München
Klasse Kretschmann, Lazy Gallerie, München
Touch away, online, Klasse Kretschmann
Spa, Augsburger Kunstverein
2020
5, ille Gallerie, München
BlueBottle, Video- und Soundinstallation, Forum Schwanthalerhöhe, München
2019
Master School for Wood Sculpture, Künstlerhaus München
WLAN, Musical Art Performance, Freiflächen Jahresausstellung der AdBK
WLAN, Musical Art Performance, Krauthammer 8, Milla Club, München
Masterpiece, Meisterschule für Holzbildhauer Handwerk
Tabata von der Locht (geboren 1996 in München) lebt und arbeitet in München. Von 2016 bis 2025 studierte sie Freie Kunst an der Akademie der Bildenden Künste München (AdBK), zunächst in der Bildhauerklasse von Hermann Pitz und anschließend in der Malereiklasse von Schirin Kretschmann, wo sie zur Meisterschülerin ernannt wurde. Zuvor absolvierte sie eine Ausbildung sowie die Meisterschule im Holzbildhauerhandwerk in München.
Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, unter anderem bei Galerie Burster, im Augsburger Kunstverein, bei Galerie Judith Andreae, in der PEAC Collection, bei der BMW Foundation sowie auf der Lindau Biennale.
Sie wurde mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet, darunter die Debütantenförderung 2025, ein Stipendium der Bernhard Borst Stiftung (2022), der Danner Kunstpreis (2018) sowie Nominierungen für den Karl & Faber Preis und Academy Positions Berlin (beide 2022).
Tabata von der Locht entwickelt eine eigenständige künstlerische Praxis an der Schnittstelle von Malerei, Textil und Installation. Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind unscheinbare Spuren des urbanen Raums – Kaugummireste, Graffiti, Plakatfragmente oder Markierungen –, die sie mithilfe einer selbst entwickelten Technik direkt von Oberflächen ablöst und in ihre Werke überträgt.
Im Atelier werden diese Fundstücke weiterverarbeitet, kombiniert und in textile Collagen überführt. So entstehen vielschichtige Arbeiten, die zwischen Abstraktion und Dokumentation oszillieren.
Ihre Werke machen verborgene Geschichten sichtbar und eröffnen neue Perspektiven auf alltägliche Umgebungen. Indem sie urbane Spuren in den Ausstellungsraum überführt, schafft sie poetische Bildräume, die Erinnerung, Begegnung und Materialität miteinander verbinden.
Bei allen Werken Copyright beachten © Tabata von der Locht