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eine, meine, deine Bank, 2010
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eine, meine, deine Bank, 2010
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ine, meine, deine Bank, 2010 -
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Ping meets Pong, 2010 - Unikat
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Ping Meets Pong (in München),
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Ping meets Pong, 2010 -
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High + Low Tec (Hocker+Bank),
KARL EMILIO PIRCHER
1963 geboren in Bozen, Südtirol, Italien

Karl Emilio Pircher arbeitete zunächst als Maschinenbaumeister und Lehrer an der Maschinenbauschule Brixen.
Ab 1992 besuchte er die Hochschule für Angewandte Kunst in Wien und studierte Product Design bei Prof. Ron Arad. Darüber hinaus war er Assistent von Emilio Vedova.

Ab 1995 entwickelte Karl Emilio Pircher eigene Projekte - zum Beispiel die Installation des Eingangsportals für das Museum für Moderne Kunst in Bologna.
1998 entwarf er ein Raumkonzept für die Secession anlässlich der Ausstellung “Junge Szene” und präsentierte eine Solo Ausstellung in der E+Y Gallery in Tokio.

Zu dieser Zeit entstand auch der erste Walking Chair, ein hybrides Wesen an der Schnittstelle zwischen Kunst und Design.
Nach seinem Diplom arbeitete Karl Emilio Pircher zunächst für die Lomographische Gesellschaft Wien und entwickelte dort den Lomoclip und die Kameras Colorflash und Supersampler. Diese Lomo-Produkte wurden als Weltneuheiten patentiert und mit zahlreichen Design-Awards ausgezeichnet.

Karl Emilio Pircher sieht sich in erster Linie als Erfinder, nach dem Motto: „Gutes Design ist Innovation“.

FIDEL PEUGEOT
1969 geboren in Basel, Schweiz

Fidel Peugeot studierte zunächst Kommunikationsdesign an der Hochschule für Gestaltung in Basel, u.a. bei Prof. Armin Hofmann und Wolfgang Weingart sowie René Pulver.
Bereits während des Studiums arbeitete er als Grafiker bei den renommierten Agenturen (GGK, Weber Hodel Schmid & Stalder & Suter) und tourte als Musiker mit verschiedenen Bands. Neben dem geschriebenen Wort pflegte er auch das gesprochene: Zusammen mit Karl Rottweiler gründete er in den 1980er Jahren das Schweizer Label Radio Glaibasel (RGB107,6).

1991 kam er schließlich über New York und Paris nach Wien. Dort entwickelte er die ersten digitalisierten Handschriften, ferner eine ganze Dynastie an Pixelschriften fürs Internet, die Lomofonts, die „Spruce“ und die „Line“ für Tyler Brulée und die Wallpaper Group etc.

Seit 2002 ist Fidel Peugeot Linotype Font- Designer. Darüber hinaus arbeitet Peugeot auch in allen Bereichen des Grafik Designs, z. B. als freier Illustrator oder als Logo-Designer, z.B. für die Albertina, Wien.

1999 begann mit Lomo-Projekten die Zusammenarbeit zwischen dem Schweizer Grafik- und Schrift- Designer Fidel Peugeot und dem Südtiroler Karl Emilio Pircher. Die beiden empfanden einander sofort als unverzichtbare Ergänzung.

2003 gründeten sie Walking-Chair Design Studio GmbH im Herzen Wiens.


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Walking-Chair DESIGN STUDIO: WE MAKE THINGS AND SONGS

»Design in Wien: Damit sind nicht nur Thonet und Wiener Werkstätte, Otto Wagner und Lobmeyr gemeint, sondern auch junge Wilde wie Walking-Chair...«
Peter Stuiber, 2007 in Design & Wien, Metro-Verlag

Ob Produktdesign, Musik, Architektur-, Grafik- oder Schriftdesign- das Walking-Chair DESIGN STUDIO avancierte in den letzten Jahren zur internationalen Trademark und rastlosen Ideenwerkstatt aus dem blubbernden Herzen Wiens.

Das Walking-Chair DESIGN STUDIO wurde 2003 von den Designern Fidel Peugeot und Karl Emilio Pircher gegründet.
Der Schweizer Fidel Peugeot war bereits vor der Gründung als Grafiker und Typograph tätig, außerdem tourte er als Musiker mit verschiedenen Bands.
Der aus Italien stammende Maschinenbaumeister Karl Emilio Pircher studierte an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien und fand im Produktdesign seine Berufung.

Das Walking-Chair DESIGN STUDIO entwirft kinetische Produkte, Schriftfamilien, Ausstellungsräume sowie Shop Interieurs für namhafte internationale und österreichische Unternehmen wie Wallpaper UK und GQ International, Colette, E&Y Japan, Aram Gallery, Tenerife Design Festival, die Messen Ambiente und Tendence Frankfurt, ARS Electronica, Lomographische Gesellschaft International, MAK (Museum für Angewandte Kunst Wien), Albertina Museum, Österreichisches Hofmobiliendepot, LYN Fabrikken, u.v.m.

In den vergangenen Jahren wurde das Betätigungsfeld von Walking-Chair DESIGN um eine Vielzahl außergewöhnlicher Architekturprojekte wie z.B. den Freizeit-Wasserpark in Banja Luka (Bosnien Herzegowina) erweitert.

Die Produkte von Walking-Chair entstehen in einem unaufhörlichen spielerisch-kreativen Prozess. Nach dem Motto „Gutes Design ist Innovation“ werden verschiedenste Elemente und Techniken miteinander kombiniert um völlig neuartige Formen und Objekte entstehen zu lassen.

Die Walking-Chair Homebase, einst ein Wiener Kaffeesalon, befindet sich direkt zwischen Hundertwasser- und Wittgenstein-Haus. Dieser geographische Schnittpunkt unterschiedlichster historischer und architektonischer Facetten Wiens charakterisiert die interdisziplinäre und unkonventionelle Arbeitsweise von Walking-Chair.
Tür an Tür zum Walking-Chair DESIGN STUDIO und dem Walking-Chair SHOP befindet sich die Walking-Chair GALLERY. Seit 2006 werden in zahlreichen Ausstellungen die neuesten Tendenzen aus allen Bereichen des Designs präsentiert.

2010 wurde Walking-Chair im Rahmen der TOKYO DESIGNERS WEEK für den DESIGNER OF THE YEAR AWARD sowie für den ÖSTERREICHER DES JAHRES AWARD der Österreichischen Tageszeitung DIE PRESSE nominiert.

WALKING-THINGS ist eine Online-Plattform und ein weltweiter Shop für Design Produkte. Die Online Boutique bietet sowohl Produkte aus dem Hause Walking-Chair als auch ausgewählte Designarbeiten aus allen Ecken der Welt an. Die vielseitige Produktpalette besticht durch einen besonderen Humor und außergewöhnliche Kreativität.
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DETAILDAILY - 23. November 2010

SPIELWARE in Münchens einziger Kunst- und Design-Galerie

Wie immer volles Haus - wenn die Münchner Galerie Filser & Gräf zur jährlichen Designausstellung lädt: SPIELWARE war das gestrige Motto. Hansandfranz (Note 1 für Spieltrieb!), walking chair und Sami Ayadi setzten ihre Ideen dazu in Szene. Eröffnet wurde die Ausstellung von DETAIL-Redakteur Frank Kaltenbach.
"München ist auf dem internationalen Parkett unbestritten eine der renommiertesten Zentren für Kunst und Design mit hochkarätigen Museen und Galerien.
Die Galerie Filser & Gräf ist nicht nur eine der jüngsten Galerien Münchens sondern auch die einzige der Stadt, die Kunst und Design in ihrem Namen trägt, zeitgenössische Kunst und zeitgenössisches Design auch ausstellt und es war längst überfällig, dass sich eine Galerie auch dem Design annimmt", strich Frank Kaltenbach das ungewöhnliche Konzept von Filser & Gräf heraus, die schon im vergangenen Jahr mit einer viel beachteten Ausstellung mit Tischgespräch, moderiert von Prof. Florian Hufnagel, Leitendem Sammlungsdirektor der Neuen Sammlung in der Münchner Pinakothek der Moderne, in die Designoffensive gingen.

Und auch die Ausstellung SPIELWARE setzt diesen Diskurs fort. Objekte zum interaktiven Gebrauch - auch eine Interpretation von Spielen - sind zu sehen, die von zwei Designer-Duos, hansandfranz alias Konstantin Landuris und Horst Wittmann, sowie den Wienern walking chair, Fidel Peugeot und Karl Emilio Pircher, sowie Sami Ayadi, Assistent von Konstantin Grcic spannend umgesetzt wurden.
"Der Designer ist immer ein homo ludens, homo faber und homo oeconomicus in einer Person", so Frank Kaltenbach - und die Ergebnisse, die diese dreifaltigen Personen hervorbringen können, haben es in sich. Nicht nur zum Spielen sind sie da, sie erfüllen immer auch noch weitere Zwecke, nicht zuletzt den der Aufforderung zur Interaktion miteinander.

Die "Flugschau" von hansandfranz (inspiriert vom klassischen Plastik-Propellerspielzeug, an das wir uns alle wohl erinnern können) - nur schade, dass das coole Objekt aufgrund der Deckenhöhe und Menschenmenge in der Galerie nur per Video in Aktion zu erleben ist.
An Stehaufmännchen und Kreisel erinnern die Tischchen Derwisch von Sami Ayadi - auch diese mit tieferem Sinn: "Während ein gewöhnlicher Kreisel in dem Moment in dem er zur Ruhe kommt, jegliche Funktion verliert und nur noch Platz versperrt, verwandelt sich der Derwisch im Moment des Stillstands in einen vollwertig nutzbaren Tisch."

Das treffende Fazit von Frank Kaltenbach: Die Ausstellung SPIELWARE erhebt nicht den Anspruch zu zeigen, was das richtige Design ist, aber sie zeigt, was Design heute sein kann. Und obwohl die speziefische Aufgabenstellung der Kuratorin Sabrina Duchow scheinbar einen Randbereich des ganzen Designspektrums zum Thema hat, treffen alle drei Arbeiten genau den Nerv unserer Zeit: Heute gilt nicht primär »Form follows function«, sondern »Form evoques communication«.

Die ausgestellten Objekte wollen nicht mit Erfurcht betrachtet werden, sie fordern uns geradezu auf, mit ihnen in Kontakt zu treten - Design als Katalysator für Austausch und Kommunikation, neue Ideen. Wie die Kunst schärft und verändert Gutes Design unsere Wahrnehmung. Und dennoch gibt es einen gravierenden Unterschied zur Kunst: Zusätzlich zur intellektuellen und emotionalen Auseinandersetzung ist Design zum Anfassen, zum physischen Erleben. So wie ein Bild erst durch den Betrachter zur Kunst wird, wird ein Objekt
erst durch den direkten Kontakt mit unserem Körper zum Design. Dabei ist ist gutes Design ist nicht deterministisch, sondern es schafft Spielraum und es lässt Spielraum.
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SPIELWARE

Vernissage:
Donnerstag, 18. November 2010 um 19:00 Uhr
Ausstellung:
Fr, 19. November 2010 bis Sa, 08. Januar 2011
Ausstellungsort:
Galerie Filser & Gräf, Hackenstr. 5, München


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Einführung: Frank Kaltenbach, Redakteur DETAIL

In diesem Jahr widmet sich die Galerie Filser & Gräf im Rahmen ihrer jährlichen Designausstellung den differenten aber vor allem freien Rezeptionsansätzen von Designern. 



Ist wirklich alles neuinterpretierbar und -rezipierbar? Was liegt näher als in dieser Thematik seine eigene Vergangenheit zu betrachten? Wie sah ich als Kind, wie heute? Wie würde ich heute an mein Spielzeug heran gehen? Kann es mit wachsen, oder wächst es über mich hinaus? Assoziiere ich heute etwas ganz anderes als damals?

Und so lassen die beiden jungen Designer von hansandfranz ihr „Spielzeug“ wie Raketen in die Luft starten, während Sami Ayadi versucht Bodenhaftung zu bewahren. Die Wiener Designer von Walking-Chair spielen hingegen seelenruhig auf ihre eigene Art Monopoly.

Teilnehmende Designer
hansandfranz, Horst Wittmann, Konstantin Landuris, München

Sami Ayadi, Designer, München
Walking-Chair, Fidel Peugeot, Karl Emilio Pircher, Wien

Weitere Informationen zur Ausstellung unter: www.detaildaily.de