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o.T. - 2014 - für die
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Kodak-Lambda-Print auf
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ohne Titel - aus der Serie
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ohne Titel - aus der Serie 2
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KURZBIOGRAFIE
1969

geboren in Aschersleben


1990 - 1994

Studium der Kunstgeschichte an der TU Braunschweig


1996 - 1997

Ausbildung Fotografie in Italien


1997

Erste eigene Arbeiten im Bereich Portrait


1998

Beginn Theater-Fotografie


seit 1999

Freier Fotograf und Künstler
Publikationen und Ausstellungen im Bereich Theater/Portrait


seit 2002

Beschäftigung mit Raum, Grenzen und Gesellschaft


2006 - 2008

Realisierung des Projektes "2_geteilte orte"


2008

Veröffentlichung des Buches 2_geteilte orte


2009

Verbindung Video und Fotografie


2013

Gründungsmitglied der Gruppe THEMA



Lebt in Berlin und Reggio Emilia (Italien)



AUSSTELLUNGEN / AUSWAHL
2017

Flashback, Galerie Filser & Gräf, München


2016

"Souvenir Shop“, Galerie 8,75, Reggio Emilia, Einzelausstellung


2015

"Wohlverdient“, Club der polnischen Versager, Berlin, Einzelausstellung„Ein Blick“, Kunst Mitte 2015, Messe für zeitgenössische Kunst, Magdeburg, Einzelausstellung
„Made in Italy“, Galerie Lazisee, Lazise, Gruppenausstellung
Accrochage“, Galerie Filser & Gräf, München, Gruppenausstellung
VEB Backhefe“, Fotofestival Görlitz, 2015, Einzelausstellung
"NOI“, Musei Civici, Reggio Emilia, Einzelausstellung
"L'uovo e la croce“, Magazzini Criminali, Gruppenausstellung


2014

"EIN BLICK" bei Galerie Filser & Gräf, München


2013

"Stop Motion", Spazio km 129, Fotografia Europea 2013,(EA) "Vajont", Festival del Diritto, Piacenza, (GA)
"Il Paesaggio della Bonifica", Palazzo del Pio, Carpi, (GA


2012

"normale", Boorea Temporary Gallery, Fotogafia Europea 2012,(EA) "Walls", Galerie Kugelbahn, Berlin, (EA)
"Future - Landscape", Parco del Contemporaneo, Forte Marghera, Mestre (Venezia), (GA)
"Cinema", Magazzini Criminali, (GA)
"Workers in progress", Spazio km 129, Fotografia Europea 2012,(GA)
"Future - Landscape in DC", Blocco di Taibon, Dolomiti Contemporanee


2011

"Die Tiefe der Räume", Galerie Filser & Gräf, München
"San Lazzaro", Fotografia Europea 2011, Reggio Emilia, Katalog "Verde, bianco, rosso", Electa
"Liberi tutti", Magazzini Criminali, Cavazzone (Viano)
"grafie - immagini dell´architettura", Loggia del Grano, Mantova
"grafie 2", Fiera Millenaria di Gonzaga,
"Walls", Magazzini Criminali, Festival della Filosofia, (EA)


2010

“3x il té delle 5“, Galleria Magazzini Criminali, Sassuolo (GA)
“Tra Terra e Acqua“, Musei della Bonifica, Boretto, Video-Portraits (GA)
“1. Persone“, Spazio Gerra, Reggio-Emilia (GA)


2009

"fondo vivo", Chiesa della Madonna, Castelnovo Sotto, (EA)
"walk of art", Galleria Magazzini Criminali, Sassuolo (RE), (GA)
"übersehen", Fotografien 2004 - 2009, Galerie Filser & Gräf, München, (EA)
"Wohlverdient" und "10 Sekunden Nacht", Galerie Story Hotel, Berlin, (EA)
"fondo vivo", Palazzo Bentivoglio Gualtieri, Sala dei Falegnami, (EA)
"Sopravvivere al quotidiano", Fotosintesi Piacenza ´09, (GA)


2008

"Collection", Mois de la Photo Paris 2008, (GA)
"2_geteilte orte", Villa Elisabeth Berlin, Katalog MdF Berlin 2008
"2_luoghi divisi", Musei Provinciali di Gorizia, Katalog/Buch, Damiani, Bologna
"10 Sekunden Nacht", Fotografie, Installation, Galleria Magazzini Criminali, Sassuolo,
"Confini / Frontiere", Pordenone, (GA)
"personale", Galleria Studio de Bonis, Reggio Emilia, (EA)
"2_geteilte orte", Kulturhist. Museum Görlitz/Dom Kultury Zgorzelec,


2007

"10 Sekunden Nacht", Fotografien, Installation, Savignano Immagini Festival, (EA)
"2_geteilte orte”, Fotografia Europea, Ex OPG, Reggio Emilia; Katalog “le cittá / l ´europa”


2006

"artbag-project“, Settimana della fotografia Europea, Centro Internazionale Loris Malaguzzi, Reggio Emilia; Katalog „Looking at the city“, Damiani, Bologna, 2006
„Passaggi", Baustellen TAV, km 129, Reggio Emilia, (EA)


2005

„Il volto della follia - 100 anni di immagini del dolore", a cura di Sandro Parmiggiani,
Palazzo Magnani, Reggio Emilia, Gruppenausstellung, Katalog „Il volto della follia“,
„Dramatik des Alltags"“, Fotografien, Theater Görlitz, (EA)


2004

"Specie di spazio"“, Fotografien, Officina delle Arti, Reggio Emilia, (EA)
"VEB Backhefe - Wunden der Zeit"“, Fotografien v. verlassenen Fabrik, Görlitz, (EA)



MESSETEILNAHMEN
2011

ART.FAIR, Köln, mit Galerie Filser & Gräf, München
art KARLSRUHE, mit Galerie Filser & Gräf, München




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Auf einmal wird es still. Kein Windhauch, kein entferntes Geräusch, nicht einmal das Summen eines Insekts. Keine Bewegung, kein Lebewesen unterbricht die schon fast beklemmende Stille. Das Abgebildete erscheint in Kai-Uwe Schulte-Bunerts Fotografien immer schon still gestanden zu haben, noch bevor es durch den Auslöser fixiert wurde.

Es sind bekannte, vertraute Dinge die wir in diesen Fotografien entdecken. Und dennoch wirken sie, obwohl wir sie nie und doch immer schon gesehen haben, in ihrer Statik und ihrem funktionslosen Dasein fremdartig leer. Die in homogenes Licht getauchten Gegenstände vermitteln auf Grund ihrer Farbreduktion eine transparente Licht- und Schattenlosigkeit und erzeugen auf diesem Wege eine befremdliche Zeitlosigkeit, in denen alles zu allem beziehungslos erscheint.

Die Dinge scheinen lediglich der Strukturierung des Raumes - der Komposition zu dienen. Sie sind nur Gerüst mit einer rätselhaften Bestimmung. Und doch haben sie eine elementare Bedeutung. In diesen Oasen für unsere Sinneswahrnehmungen lenken diese Dinge beruhigend unseren Blick, geben ihm Halt. Es sind Bilder, die auf der Suche nach Symmetrie und Ordnung sind. Eine Suche die ein jeder von uns in sich trägt. Somit entsteht eine machtlose Sehnsucht einen Zugang zu finden zu diesen Orten der Ruhe - in einer rasenden Welt der Fülle.

Wir sehen Ruinen die den Verfall bezeugen. Rastende Baustellen die vom Traum des Aufbruchs sprechen. Hauswände ohne Fenster, leere Straßen ohne Menschen. Doch diese Fotografien dokumentieren nicht, sie sind vielmehr Ausdruck eines Gefühls. Die Bilder zeigen keine Vergangenheit, keine Gegenwart oder Zukunft. Es ist kein flüchtiger Moment der für die Nachwelt festgehalten worden ist. Es ist der Versuch die Abwesenheit selbst darzustellen. Die Leere in und um uns zu zeigen. Die von allen gekannten und doch von allen vergessenen Dinge des Lebens. In unserer Rastlosigkeit übersehen.

Manchem drängt sich die Frage auf ob diese Räume und Plätze in ihrer zeitlosen, schattenlosen und verlassenen Existenz wiederbelebt werden können? Die Frage sollte vielmehr heißen: ob sie überhaupt wiederbelebt werden wollen?
Sabrina Duchow - Kunsthistorikerin M.A.
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Kai-Uwe Schulte-Bunert, Heiko Räpple - Die Tiefe der Räume

Vernissage:
Freitag, 11. November 2011 um 18:00 Uhr
Ausstellung:
Sa, 12. November 2011 bis Di, 31. Januar 2012
Ausstellungsort:
Galerie Filser & Gräf, Hackenstr. 5, München


>> Flyer als PDF DOWNLOAD

Mit der Ausstellung „Die Tiefe der Räume“ zeigt die Galerie Filser & Gräf Fotografien von Kai-Uwe Schulte-Bunert und Skulpturen von Heiko Räpple. Beide Künstler fordern den Betrachter auf, das zuerst ästhetisch empfindende Wohlgefallen reflektierend zu hinterfragen.

Kai-Uwe Schulte-Bunert fotografiert Landschaften. Bebaute Landschaften die vielleicht eher als erbaute Landschaften bezeichnet werden sollten. Sie sind einzigartig schön und verstörend zugleich. In seinen Arbeiten sind Erinnerungen verankert, die wir alle kennen und doch nicht greifen können. Die Farben sind reduziert, der Himmel in diffuses, absorbierendes Licht getaucht. Kai-Uwe Schulte-Bunert eröffnet uns einen Raum, der ohne Schatten, ohne Zeit und Funktion erscheint.
Die Anwesenheit der Abwesenheit prägte immer schon Kai-Uwe Schulte-Bunerts fotografische Serien. Auch in seinen neuen Arbeiten ist der Mensch als Verursacher dieser Landschaften nicht anzutreffen, dennoch ist er allgegenwärtig. Letztendlich ist es seine Handschrift, die diese Landschaften geformt und geordnet hat. Die Ordnung im Sinne einer ökonomisch funktional bestimmten Intention trifft auf die Natur, die ihren eigenen Gestaltungswillen von Wachstum, Vergehen und Sedimentierung hat.
Kai-Uwe Schulte-Bunert will nicht vergegenwärtigen oder einen Moment für die Ewigkeit einfrieren, sondern er bleibt der außenstehende Flaneur. Seine Landschaften sind aus jeder Wahrnehmung entrückt und zur Ruhe gebracht. Sie wirken auf den ersten Blick wie Stillleben, denen jedoch in ihrer irritierenden Leblosigkeit und Reduziertheit eine Strukturierung des Raumes innewohnt.

Heiko Räpples Skulpturen konfrontieren ebenfalls den Betrachter auf den ersten Blick mit einer ästhetischen Komposition. Die Kraft und Dynamik der abstrakt expressiven Kompositionen sind jedoch durchaus subtil zu bewerten.
Bei näherem Hinsehen wird nicht nur das Kräftespiel deutlich, sondern auch die üblicherweise versteckte Unterbaukonstruktion. Die Rückseite wird wie bei freistehenden Skulpturen sichtbar und die Arbeitsschritte werden nachvollziehbar. Somit hinterfragt Heiko Räpple skulpturale und graphische Elemente sowie die gewöhnliche Handhabung der Materialien. Seine Wandreliefs werden auf diesem Wege raumgreifende Arbeiten, die wie Architekturelemente erscheinen.
Darüber hinaus bedient sich Heiko Räpple konsequent dialektischer Paare: Weich und Hart, leicht und schwer, Außen und Innen, Positiv und negativ, disparat und harmonisch. An sich Statisches wirkt dynamisch und Gips kann haptisch wie Beton erscheinen. Durch dieses gekonnte Verwirrspiel zwischen Material- und Motivsprache erreicht Heiko Räpple eine auf den ersten Blick ästhetische Lösung, die einen aber nach einiger Zeit irritiert in den Diskurs über Plastizität hineinwirft.
Sabrina Duchow, Kunsthistorikerin M.A.

Bilder zur Ausstellung