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Das Hohelied, Acryl auf
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Autum (M 16 014) 2016 Acryl
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Blue Note (M 16 011) 2016
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Leiberg Erwartung (M 16 009)
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Sprachlos (M 16 013) 2016
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Zikaden (M 16 010)2016 Acryl
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Zikaden II(M 16 008) 2016
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Geschraubt, 2012, Bronze, 305
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Hingabe, 2007, Bronze, Fuß
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Hola, 2011, Bronze, 63 x 60 x
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Leeres Viertel - Hölderin,
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Leichtes spiel, 2015, Acryl
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Leidenschaft, 2012, Bronze, 79
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Unendlich, 2007, Bronze, Fuß
Biographie

1954

geboren in Dresden-Loschwitz


1973-78

Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Prof. Gerhard Kettner
Mitarbeit in der Künstlergalerie Leonhardi-Museum, erste eigene Bücher im Selbstverlag


1978

Freiberuflich tätig; Beschäftigung mit anderen Medien: Free Jazz, Neue Musik, Film, Tanz und deren multimediale Verbindung


1980

Super-8-Filme mit gemalten, übermalten und Realfilmsequenzen, die später bei Performances auf eine Tänzerin projiziert wurden


1984

Übersiedlung nach West-Berlin


1989

Arbeit mit A.R. Penck an einem Wandbild für die Universitätsbibliothek Hamburg


1990

Gründung der Gruppe GOKAN
Lehrauftrag Hochschule der Künste Berlin


1991

O.T., Musikgruppe mit A.R. Penck
Totentanz, Hauptrolle im Dokumentarspielfilm (Bilderserie Totentanz)


1993

Studienaufenthalt in Carrara / Italien, Plastische Arbeiten


1994

Arbeitsaufenthalt auf Mallorca / Spanien


1995

Arbeitsaufenthalt in Amerika
Gastprofessur im Pentiment, Sommerakademie in Hamburg


1996

Studienreise durch Nepal


1997/98

erste große Bronzeskulptur
lebt und arbeitet in Berlin und im Oderbruch



Preise und Stipendien
1987

Atelierstipendium des Senats für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin


1985

Arbeitsstipendium des Senats für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin

Öffentliche und private Sammlungen
Berlinische Galerie, Berlin
Deutsches Literaturarchiv, Marburg
Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
Getty-Museum, Los Angeles / U.S.A.
Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel
Institut für Buchgestaltung, Leipzig
Klingspormuseum, OffenbachKulturfonds Freistaat Sachsen
Kunstsammlungen CoburgMärkisches Museum, Berlin
M.K.Ciurlionis-Museum, Kaunas / Litauen
Museum für Geschichte, Dresden
Museum Schloß Burgk, Burgk an der Saale
Museum Walter / Glaspalast, Augsburg
Sächsische Landesbibliothek, Dresden
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstichkabinett, Dresden
Staatliche Sammlungen Preußischer Kulturbesitz Kupferstichkabinett, Berlin
Stadt Dresden
Stiftung Haus der Geschichte der BRD, Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Leipzig
Universitätsbibliothek, Frankfurt am Main
Universitätsbibliothek, Jena
Altana Kulturforum, Bad Homburg
Berliner Volksbank, Berlin
Deutsche Leasing, Bad Homburg
Sammlung Cardoso, Porto / Portugal
Sammlung Christa und Gerhard Wolf
Sammlung de Knecht, Amsterdam / Niederlande
Sammlung der Mannheimer Versicherung
Sammlung Lemberg, Erftstadt
Sammlung Lothar Günter Buchheim
Sammlung Muñoz Garcia, Madrid / Spanien
Sammlung Ritter SportSammlung von Lucius, Stuttgart
Sammlung Würth, KünzelsauSignal Iduna Versicherung, Hamburg

Bibliographie
Neuerwerbungen Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder) 2000 - 2010, Hrsg. Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder) 2012
POESIE @ POSE, Hrsg. Jovis Verlag, Berlin 2011
Poesie des Untergrunds, Hrsg. Edition Galerie auf Zeit, Berlin 2011horizontbeobachter. Hrsg. Nationalmuseum, Brasilien 2011
Time Break, Hrsg. Michael Schultz, Berlin 2009
bewegtes Leben. Helge Leiberg Zeichnungen und Grafik, Hrsg. Galerie
KO, Leipzig 2008Close-up, Hrsg. Por Amor À Arte Galeria, Porto 2008Auf dem Weg ins Licht, Hrsg. Arie de Knecht / Galerie Michael Schultz, Berlin 2007
improvisations, Hrsg. Kunsthalle Brennabor, Brandenburg an der Havel 2007
In flagranti, Hrsg. Baikson Gallery, Seoul 2006
Für Volker, Hrsg. Centro Cultural Sao Lourenco, Almancil 2005
Helge Leiberg. Zeitfühlung, Hrsg. Museum für Junge Kunst, Frankfurt an der Oder 2005
Keep on Moving, Hrsg. Galerie Terminus, München 2005
Memento Mori, Hrsg. Atelierhaus Panzerhalle e.V., Groß Glienicke 2005
Stiller Weg, Hrsg. Galeria Alvarez, Porto 2005
ARENA, Hrsg. Kunstverein „Talstrasse“ e.V., Halle an der Saale 2004
Bleiben Sie in Bewegung, Hrsg. Ludwig Galerie Schloss Oberhausen, Oberhausen 2004
Codex, Hrsg. Stiftung Stadtmuseum Berlin, Berlin 2004
Ost-Westlicher Ikarus. Ein Mythos im geteilten Deutschland, Hrsg. Max Kunze, Stendal / Gotha / Duisburg / Wasserburg an der Inn 2004
Blickachsen, Hrsg. Christian K. Scheffel, Köln 2003
Zirkusmetamorphosen, Hrsg. Neue Chemnitzer Kunsthütte e.V., Chemnitz 2003
Fackelherz & Falkenrot, Hrsg. Georg-Kolbe-Museum, Berlin 2003
Offene Sprünge, Hrsg. Galerie Epikur, Wuppertal 2003
Aus der Mitte, Hrsg. Galerie Terminus, München 2002
Läuterung. Arbeiten auf Papier, Hrsg. Galerie Michael Schultz, Berlin 2001
Moving Images, Hrsg. Galerie Terminus, München 2000
Figuren Schriften, Hrsg. Galerie Epikur, Wuppertal 1999
Stop 4 Gogo, Hrsg. Galerie Michael Schultz, Berlin 1999
Zwischen Sprung & Fall, Hrsg. Galerie Peter Borchardt, Hamburg 1999
Flug des Adlers, Hrsg. Galerie Michael Schultz, Berlin 1997
vida é movimento, Hrsg. Galeria Alvarez, Porto 1997
Luftzug an der Ferse, Hrsg. Galerie Michael Schultz, Berlin 1995
Totentanz zu Budapest, Hrsg. Historisches Museum Budapest, Budapest 1991



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DEMOCRACY ON AIR – Sabina Sakoh & Helge Leiberg

„Die Kunst ist die Tochter der Freiheit“ - Johann Christoph Friedrich von Schiller

Kunst braucht Freiheit – Freiheit braucht Kunst – aber Freiheit ist nicht selbstverständlich. Für die Freiheit wird und wurde gekämpft - in großen Schlachten, Revolutionen und Kriegen, aber auch im Stillen und in nicht zu Letzt im Menschen selbst.

Denn Freiheit ist von unschätzbarem Wert, wer sie hat weiß und fühlt es. Sie ist eine der wichtigsten Errungenschaften der Menschheit und wurde Grundlage der demokratischen Staatsform und ist als Grundrecht in Form von Menschen – und Bürgerrechten in vielen Staaten verankert. Die französische Revolution hat hierbei das moderne Demokratieverständnis entscheidend beeinflusst und auch in Sabina Sakohs Werken ist dieses Gefühl der Revolution spürbar.

So erzählen ihre Bildwelten von der Zerbrechlichkeit, aber auch von Stärke und Mut, die der Mensch braucht, um diese Werte einer Demokratie zu erhalten. Ihre Gemälde erinnern in ihrer Dramatik und ihrer Manie an Delacroix oder Gericault. Bewusst sind diese kunsthistorischen und ikonografischen Bezüge in ihren Werken zu erkennen, die Künstlerin will damit zum Nachdenken anregen und an die Geschichte und ihre Revolutionen erinnern. Doch dabei gelingt es ihr immer ihre eigene zeitgenössische, expressive Bildsprache zu entwickeln. Ihre Bilder werden zu einer Bühne, in denen die Charakteren, sei es Mensch oder Tier, narrativ und collageartig zusammengesetzt werden. Daraus ergibt sich oftmals das Gefühl einer surrealen Welt oder eines Traums.
Ihre Werke rütteln auf und machen uns auf die Wichtigkeit dieser demokratischen Errungenschaften aufmerksam. Einzelnen Figuren, aber auch Figurenpaare werden in kulissenartige Landschaften gesetzt und stellen Sinnbilder unserer Werte wie Freiheit, Zusammenhalt, Individualität und Gleichberechtigung dar, die es zu retten und zu verteidigen gilt.

Doch leider scheint es, dass viele vergessen was eigentlich Freiheit bedeutet. Das sichere Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft führt oftmals auch zu einer Konform- und Konsumgesellschaft, in der Gefühle abstumpfen. Denn Freiheit ist viel mehr als das, sie gibt dem Menschen Raum sich zu entfalten, zu fühlen und sein Inneres frei auszudrücken. Liebe, Tanz, Literatur, Toleranz und Musik lebt davon.
Genau dieses Gefühl, diese Leidenschaft, drückt Helge Leiberg in seiner Malerei und in seinen Skulpturen aus. Mit kräftigem und expressivem Pinselstrich stellt er seine Figuren dar, transformiert ihr Inneres nach Auße und rückt sie ins Zentrum des Geschehens, so dass es unmöglich ist sie zu umgehen – nichts lenkt von ihnen ab. Seine Figuren berühren uns in unseren ureigensten Gefühlen, sie tanzen, sie musizieren, sie lieben, sie leiden und sind voller Kraft, Präsenz und Energie. Sie sind wie Schatten unserer Selbst und lassen uns erspüren was es bedeutet frei zu sein und zu leben.

„Democracy on air“ haben die Künstler als Titel dieser Ausstellung gewählt. Sabina Sakoh und Helge Leiberg erinnern uns dabei mit ihrer Kunst an die Bedeutung unserer demokratischen Werte und vor allem an unsere Freiheit und daran, dass man sie verwirklichen und erfühlen muss. Sie liegt in der Luft, man muss sie nur atmen und tanzen.

„Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren.“ (Pina Bausch)
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DEMOCRACY ON AIR – Sabina Sakoh & Helge Leiberg

Vernissage:
Donnerstag, 15. September 2016 um 19:00 Uhr
Ausstellung:
Fr, 09. September 2016 bis Fr, 14. Oktober 2016
Ausstellungsort:
KUNSTDEPOT & ART GARAGE | Wilhelm-Riehl-Str. 11-13 | 80687 München Eingänge und Parkplätze im Innenhof



Wir haben zum OPEN ART WEEKEND vom
9. bis 11. September 2016 geöffnet.

!Achtung: besondere Öffnungszeiten zur OPEN ART
Fr. 9.09. 18-21 Uhr
Sa. 10.09. 11-16 Uhr
So. 11.09. 13-16 Uhr

Exklusive SOIREE am
Donnerstag, 15. September 2016 | 19 Uhr


"Die Kunst ist die Tochter der Freiheit“ - Johann Christoph Friedrich von Schiller

Wir freuen uns sehr, die Künstler Sabina Sakoh (*1968, München)und Helge Leiberg (*1954, Dresden) gemeinsam in der Ausstellung „Democracy on air“ der Öffentlichkeit im Rahmen der PEN ARTund unserer exklusiven SOIREE am Donnerstag, den 15.09.2016,in unseren Ausstellungsräumen in München zu präsentieren.
Beide Künstler verbindet die Leidenschaft in ihrer Kunst. Um ihren beeindruckenden Gemälden und Skulpturen einen gebührenden Platz zu geben, werden sowohl das Kunstdepot der Galerie in der Wilhelm-Riehl-Str. 13 als auch die gegenüberliegende Art Garage mit ca. 1000qm bespielt. Beide haben ihre Werke in zahlreichen Ausstellungen im In-und Ausland präsentiert und sind in wichtigen Sammlungen vertreten


Kunst braucht Freiheit – Freiheit braucht Kunst – aber Freiheit ist nicht selbstverständlich. Für die Freiheit wird und wurde gekämpft - in großen Schlachten, Revolutionen und Kriegen, aber auch im Stillen und in nicht zu Letzt im Menschen selbst.

Denn Freiheit ist von unschätzbarem Wert, wer sie hat weiß und fühlt es. Sie ist eine der wichtigsten Errungenschaften der Menschheit und wurde Grundlage der demokratischen Staatsform und ist als Grundrecht in Form von Menschen – und Bürgerrechten in vielen Staaten verankert. Die französische Revolution hat hierbei das moderne Demokratieverständnis entscheidend beeinflusst und auch in Sabina Sakohs Werken ist dieses Gefühl der Revolution spürbar.

So erzählen ihre Bildwelten von der Zerbrechlichkeit, aber auch von Stärke und Mut, die der Mensch braucht, um diese Werte einer Demokratie zu erhalten. Ihre Gemälde erinnern in ihrer Dramatik und ihrer Manie an Delacroix oder Gericault. Bewusst sind diese kunsthistorischen und ikonografischen Bezüge in ihren Werken zu erkennen, die Künstlerin will damit zum Nachdenken anregen und an die Geschichte und ihre Revolutionen erinnern. Doch dabei gelingt es ihr immer ihre eigene zeitgenössische, expressive Bildsprache zu entwickeln. Ihre Bilder werden zu einer Bühne, in denen die Charakteren, sei es Mensch oder Tier, narrativ und collageartig zusammengesetzt werden. Daraus ergibt sich oftmals das Gefühl einer surrealen Welt oder eines Traums.
Ihre Werke rütteln auf und machen uns auf die Wichtigkeit dieser demokratischen Errungenschaften aufmerksam. Einzelnen Figuren, aber auch Figurenpaare werden in kulissenartige Landschaften gesetzt und stellen Sinnbilder unserer Werte wie Freiheit, Zusammenhalt, Individualität und Gleichberechtigung dar, die es zu retten und zu verteidigen gilt.

Doch leider scheint es, dass viele vergessen was eigentlich Freiheit bedeutet. Das sichere Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft führt oftmals auch zu einer Konform- und Konsumgesellschaft, in der Gefühle abstumpfen. Denn Freiheit ist viel mehr als das, sie gibt dem Menschen Raum sich zu entfalten, zu fühlen und sein Inneres frei auszudrücken. Liebe, Tanz, Literatur, Toleranz und Musik lebt davon.
Genau dieses Gefühl, diese Leidenschaft, drückt Helge Leiberg in seiner Malerei und in seinen Skulpturen aus. Mit kräftigem und expressivem Pinselstrich stellt er seine Figuren dar, transformiert ihr Inneres nach Auße und rückt sie ins Zentrum des Geschehens, so dass es unmöglich ist sie zu umgehen – nichts lenkt von ihnen ab. Seine Figuren berühren uns in unseren ureigensten Gefühlen, sie tanzen, sie musizieren, sie lieben, sie leiden und sind voller Kraft, Präsenz und Energie. Sie sind wie Schatten unserer Selbst und lassen uns erspüren was es bedeutet frei zu sein und zu leben.

„Democracy on air“ haben die Künstler als Titel dieser Ausstellung gewählt. Sabina Sakoh und Helge Leiberg erinnern uns dabei mit ihrer Kunst an die Bedeutung unserer demokratischen Werte und vor allem an unsere Freiheit und daran, dass man sie verwirklichen und erfühlen muss. Sie liegt in der Luft, man muss sie nur atmen und tanzen.

„Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren.“ (Pina Bausch)