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Nova, 2011 - Holz, Gips,
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Zeit, 2009 - Acrystal (Auflage
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Bend, 2009 - Beton (Auflage 3)
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Ur, 2009 - Beton (Auflage 3) -
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Morph, 2009 - Beton (Auflage
KURZBIOGRAFIE
1981

geboren in Oberkirch, lebt und arbeitet in Düsseldorf


2002-2009

Studium an der Kunstakademie Düsseldorf


2008

Meisterschüler von Prof. Didier Vermeiren


2009

Akademiebrief



AUSSTELLUNGEN
2012

Mischpoke im KJHUBH, Kunstverein KJUBH, Köln
Baustelle Schaustelle, Essen, Einzelausstellung
Freitag der 13., Galerie Kudlek van der Grinten, Köln


2011

Arty Grimm und Heiko Räpple, Cyrcle Gallery, Amsterdam
Die Tiefe der Räume, mit Kai-Uwe Schulte-Bunert, Galerie Filser & Gräf, München
Technique et Sentiment, Galerie Greta Meert, Brüssel
Debut, Kunstverein Offenburg / Einzelausstellung
Sunbeam in the glasshouse, Kunstverein 701, Düsseldorf
Psychopomp Counsell, de ateliers, Amsterdam
Intermittenz, Bartlebooth&Smautf, Düsseldorf
Gran Final, Foyer / Nacht der Museen, Düsseldorf


2010

Form follows function, Foyer, Düsseldorf
castle of discipline, Kunstverein Mischpoke, Mönchengladbach
Drinnen & Draussen, Galerie Chert Berlin


2009

Pension Flora, Mönchengladbach
Opus caementitium, Galerie Rupert Pfab, Düsseldorf
CLEAN FUN, Reisholzer Werftstr. 78, Düsseldorf-Reisholz.
63. Bergische Kunstausstellung, Museum Baden, Solingen


2008

Believe me! Kunst im Tunnel, Düsseldorf
1,2,3…Förderkoje…Kirchenfenster, First floor contemporary, Düsseldorf
Staffellauf, Grassereins, München


2007

Format 13x18 60x45, Galerie Christine Hoelz
462 m² -409 m², Gloria Halle, Düsseldorf
Komm, Atelier Hantmann/Plum, Köln
Mount Bier Rhabarber-Wahrheit, Galerie Stefanie Bender, München
Art up, Kunstverein Düren
Otherside, Malergrotte, Köln
Monumente, acapulco Düsseldorf, Einzelausstellung



2006

Bretter die, die Welt bedeuten, acapulco, Düsseldorf
Hannibal, QB15, Karlsruhe
Zip Zap Rap, Moema, Mönchengladbach


2005

Türmchen, Baby! Kunstverein Hilden, Einzelausstellung



FÖRDERUNG/STIPENDIEN
2011/12

Atelierstipendium Förderprogramm der Lepsien Art Foundation


2009-2011

Residenzstipendium de ateliers, Amsterdam


2008

RölfPartner Stipendium



KATALOGE
2011

Arty Grimm / Heiko Räpple, Circle gallery, Amsterdam
Sunbeam in the glasshouse, Kunstverein 701, Düsseldorf
Debut, Kunstverein Offenburg (Einzelkatalog)
Psychopomp Councell, de ateliers, Amsterdam (Btlg.)


2010

Drinnen & Draußen, Chert, Berlin (Btlg.)


2009

63. Bergische Kunstausstellung, Museum Baden, Solingen (Btlg.)


2008

Believe me !, Kunst im Tunnel, Düsseldorf (Btlg.)




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Kai-Uwe Schulte-Bunert, Heiko Räpple - Die Tiefe der Räume

Vernissage:
Freitag, 11. November 2011 um 18:00 Uhr
Ausstellung:
Sa, 12. November 2011 bis Di, 31. Januar 2012
Ausstellungsort:
Galerie Filser & Gräf, Hackenstr. 5, München


>> Flyer als PDF DOWNLOAD

Mit der Ausstellung „Die Tiefe der Räume“ zeigt die Galerie Filser & Gräf Fotografien von Kai-Uwe Schulte-Bunert und Skulpturen von Heiko Räpple. Beide Künstler fordern den Betrachter auf, das zuerst ästhetisch empfindende Wohlgefallen reflektierend zu hinterfragen.

Kai-Uwe Schulte-Bunert fotografiert Landschaften. Bebaute Landschaften die vielleicht eher als erbaute Landschaften bezeichnet werden sollten. Sie sind einzigartig schön und verstörend zugleich. In seinen Arbeiten sind Erinnerungen verankert, die wir alle kennen und doch nicht greifen können. Die Farben sind reduziert, der Himmel in diffuses, absorbierendes Licht getaucht. Kai-Uwe Schulte-Bunert eröffnet uns einen Raum, der ohne Schatten, ohne Zeit und Funktion erscheint.
Die Anwesenheit der Abwesenheit prägte immer schon Kai-Uwe Schulte-Bunerts fotografische Serien. Auch in seinen neuen Arbeiten ist der Mensch als Verursacher dieser Landschaften nicht anzutreffen, dennoch ist er allgegenwärtig. Letztendlich ist es seine Handschrift, die diese Landschaften geformt und geordnet hat. Die Ordnung im Sinne einer ökonomisch funktional bestimmten Intention trifft auf die Natur, die ihren eigenen Gestaltungswillen von Wachstum, Vergehen und Sedimentierung hat.
Kai-Uwe Schulte-Bunert will nicht vergegenwärtigen oder einen Moment für die Ewigkeit einfrieren, sondern er bleibt der außenstehende Flaneur. Seine Landschaften sind aus jeder Wahrnehmung entrückt und zur Ruhe gebracht. Sie wirken auf den ersten Blick wie Stillleben, denen jedoch in ihrer irritierenden Leblosigkeit und Reduziertheit eine Strukturierung des Raumes innewohnt.

Heiko Räpples Skulpturen konfrontieren ebenfalls den Betrachter auf den ersten Blick mit einer ästhetischen Komposition. Die Kraft und Dynamik der abstrakt expressiven Kompositionen sind jedoch durchaus subtil zu bewerten.
Bei näherem Hinsehen wird nicht nur das Kräftespiel deutlich, sondern auch die üblicherweise versteckte Unterbaukonstruktion. Die Rückseite wird wie bei freistehenden Skulpturen sichtbar und die Arbeitsschritte werden nachvollziehbar. Somit hinterfragt Heiko Räpple skulpturale und graphische Elemente sowie die gewöhnliche Handhabung der Materialien. Seine Wandreliefs werden auf diesem Wege raumgreifende Arbeiten, die wie Architekturelemente erscheinen.
Darüber hinaus bedient sich Heiko Räpple konsequent dialektischer Paare: Weich und Hart, leicht und schwer, Außen und Innen, Positiv und negativ, disparat und harmonisch. An sich Statisches wirkt dynamisch und Gips kann haptisch wie Beton erscheinen. Durch dieses gekonnte Verwirrspiel zwischen Material- und Motivsprache erreicht Heiko Räpple eine auf den ersten Blick ästhetische Lösung, die einen aber nach einiger Zeit irritiert in den Diskurs über Plastizität hineinwirft.
Sabrina Duchow, Kunsthistorikerin M.A.

Bilder zur Ausstellung